Alina Schaller wurde für Romy nominiert. Die Purkersdorferin Alina Schaller ist für ihre Rolle als „Alma“ in der Serie "Vorstadtweiber" vorgeschlagen.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 17. April 2020 (03:50)
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Die Purkersdorferin Alina Schaller ist für die Romy nominiert.
Julia Dragosits

 „Ich freue mich sehr über die Nominierung, damit habe ich gar nicht gerechnet“, lacht Alina Schaller. Die Purkersdorferin ist für die Romy 2020 „Bester Nachwuchs weiblich“ nominiert, mit der Rolle der „Alma“ in der letzten Staffel der ORF-Erfolgsproduktion „Vorstadtweiber“. Als rebellisches „Vorstadtweibchen“ hielt sie der High Society den Spiegel vor, allen voran ihrer Familie. Brigitte Hobmeier spielte ihre Mutter „Livia“, Murathan Muslu „Almas“ Vater „Milo“ und Andrea Eckert ihre Großmutter „Greta“. „Es war super bereichernd mit diesen Schauspielgrößen vor der Kamera zu stehen“, erinnert sich die 22-jährige Purkersdorferin.

Im März war Schaller als die junge „Xenia“ mit Thomas Schubert auch in Walking on Sunshine im ORF zu sehen.

Im Rahmen der Möglichkeiten, in Zeiten von Covid-19, mimte Schaller für Volkstheaterregisseur Calle Fuhrs Instagramserie Encore eine Klimaforscherin. „Geprobt wurde übers Handy und Kamera, Ton, Kostüm und Bühne durfte ich selbst in die Hand nehmen. Das hat richtig Spaß gemacht“, sagt Schaller.

Eigentlich wäre der Dreh für den Kinofilm Training von Regisseurin Clara Stern im Frühling geplant gewesen. Alina Schaller spielt die Hauptrolle der Jugendlichen „Mira“, einer Eishockeyspielerin auf der Suche nach ihrer Identität, die mit herausfordernden familiären Entwicklungen kämpft – und sich auf ein gefährliches Spiel einlässt. „Leider verschoben. Aber ich trainiere für die Rolle – sportlich und im Kopf. ‚Mira‘ ist ein interessanter Charakter und für mich eine echte Challenge, da muss ich mir einiges zurechtlegen und dazu Eishockey spielen lernen, das ist ein wirklich harter Sport“, meint die Schauspielerin.

Einen Namen machte sich Alina Schaller mit ihrer Nominierung zum Nestroypreis 2017 für die Rolle der „Shirley“ in der Volkstheater-Aufführung des Stücks „Hangmen“ von Martin McDonagh.

Im Spätsommer steht eine Neuauflage für das Theaterfestival „Hin & Weg“ in Litschau im Waldviertel am Plan, wo Alina Schaller mit der Theatergruppe kollekTief mit jungen Schauspielern, Autoren und Regisseur Anton Widauer einen Akzent setzen wird. kollekTief arbeitet an dem Theaterstück „drüben“, wo das Publikum mitten im Geschehen sein wird.

Im TV ist Schaller in Kürze in einer Episode von „Soko Kitzbühel“ als Tennisspielerin zu sehen, deren Partner in einen Mord verwickelt ist.