Apothekerin Johanna Knie: „Probiere gerne Neues“. Bald kann sich Auhofcenter-Apothekerin Johanna Knie ganz ihrem großen Hobby Kunst widmen.

Von Markus Huebmer. Erstellt am 09. Januar 2020 (04:34)
Johanna Knie in ihrem Atelier im Stadtzentrum von Purkersdorf. Hier findet die Apothekerin die Muse zur Schaffung ihrer außergewöhnlichen Kunst. Ende Jänner geht Knie in Pension. Dann wartet mit der Künstlerei ein großesAufgabengebiet.
Markus Huebmer

Mitten im Entstehen befindet sich die Künstlerei in Purkersdorf. Das zweigeschossige Gebäude im Stadtzentrum von Purkersdorf soll in Zukunft das Refugium für Kunstschaffende sein und die, die es noch werden wollen. Im Herbst 2019 fand bereits im Rahmen der Tage der offenen Ateliers die erste Ausstellung statt. „Bis Ostern dieses Jahres sollen die Bauund Renovierungsarbeiten abgeschlossen sein“, sagt Johanna Knie.

Die Purkersdorferin Johanna Knie ist die Obfrau des Kunstvereines Art.Plus. Und sie verrät der NÖN, was sie für das Osterfest und rund um die Eröffnung der Künstlerei plant: „Wir beginnen mit einem tollen Familienprogramm zu Ostern.“ Bis Ende Jänner 2020 ist die leidenschaftliche Künstlerin noch an ihrem Arbeitsplatz anzutreffen. Johanna Knie leitet als Pharmazeutin die Apotheke im Auhofcenter.

Die gebürtige Wienerin entdeckte früh ihr künstlerisches Talent. „Es geht darum, das eigene Talent umzusetzen. Das Talent ist ein Werkzeug, man muss lernen, dieses Werkzeug einzusetzen“, rät die Purkersdorfer Künstlerin.

In der Apotheke sitzt der Laubfrosch

Johanna Knie entschloss sich gegen ein Kunststudium und für die Naturwissenschaft. „Ich bin zwar in der Großstadt, aber dennoch im Grünen aufgewachsen. So war und bin ich bis heute der Natur und meiner Umwelt sehr verbunden“, schwärmt die Pharmazeutin. Sogar ihr persönliches Maskottchen kommt aus dem Grünen und ist grün: „Es ist der Laubfrosch“, lächelt Johanna Knie.

Sie hat zur Kunst einen sehr offenen Zugang. In ihrem künstlerischen Schaffen legt sie sich nicht auf eine bestimmte Technik fest, sondern probiert immer wieder Neues aus.

In ihren neuen Lebensabschnitt geht sie mit viel Energie. „Ich komme nicht in den Pensionsschock“, sagt Knie. Ihre Energie werde sie auch an der Akademie ihrem künstlerischen Interesse widmen. Neben der Künstlerei und ihrem künstlerischen Schaffen möchte Knie öfter als Hörerin an die Kunstakademie gehen. Über ihr Engagement für den Verein Art.Plus leistet Knie auch für das Rote Kreuz ehrenamtliche Arbeit. Seit 2016 ist die langjährige Sanitäterin nun die Bezirksstellenleiter-Stellvertreterin.

Außerdem ist Knie in der Rotkreuz-Ausbildung im ganzen Bundesland unterwegs.