Freunde fürs Leben bei der Feuerwehr. Was den freiwilligen Dienst bei der Feuerwehr wirklich ausmacht, erzählt Harald Wolkerstorfer. Nachwuchs wird gesucht.

Von Martin Gruber-Dorninger. Erstellt am 28. Februar 2018 (05:13)
Harald Wolkerstorfer 1978 umgeben von seinen Kameraden der Jugendfeuerwehr Günther Wihan, Robert und Mario Bastirsch, sowie vom heutigen Feuerwehrkommandanten Viktor Weinzinger.
NOEN, privat

Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernt man. Dieser Spruch trifft vor allem für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr zu, die teilweise schon von Kindheit an dabei sind. Einige von ihnen haben dort auch Freunde fürs Leben gefunden und unvergessliche Momente miteinander verbracht.

Aktuell bietet die Purkersdorfer Feuerwehr Schnupperkurse für interessierte Kinder und Jugendliche im Alter von zehn bis 14 Jahren an. Einer, der von Beginn an dabei war, ist Stadtrat Harald Wolkerstorfer. Der NÖN erzählt er über seine Anfänge.

Schnupperkurse bei der Feuerwehr

„Ich bin in Mannswörth groß geworden. Der Vater eines Schulfreundes war dort Feuerwehrkommandant. Das hat mich damals sehr beeindruckt. Vor allem die Uniform“, erzählt Harald Wolkerstorfer von seinen ersten Erfahrungen mit der Freiwilligen Feuerwehr. Als er dann mit seiner Familie nach Purkersdorf zog, meldete er sich bei der Feuerwehr an. Dort traf er auf Mario Bastirsch und Peter Hawle.

„Zwei Freundschaften fürs Leben, geschmiedet in Zeltlagern, wobei Peter viel zu früh verstarb “, so Wolkerstorfer. Bei den Leistungsbewerben schaffte es sein Team sogar, zwei C-Schläuche zu verknoten. „Wir haben dennoch bestanden, weil der Bewertungskatalog keine Abzüge für einen Knoten vorsah“, erinnert sich Wolkerstorfer. Vor allem die Kameradschaft und der Zusammenhalt haben es ihm angetan. „Aber auch mein Bedürfnis zu helfen. Daraus erfolgt immer Dankbarkeit und die gibt Kraft“, sagt Wolkerstorfer über die Bedeutung, die die Freiwillige Feuerwehr für ihn hat.

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