Lucas Hörl sichert sich Platz drei bei Physikolympiade. Als einer von fünf Österreichern holte Lucas Hörl aus Mauerbach den dritten Platz. Sein Berufsziel: Physiker.

Von Markus Huebmer. Erstellt am 03. Oktober 2019 (03:10)
BRG
Lucas Hörl freut sich über seinen jüngsten Erfolg: Mit dem internen Wettbewerbe am BRG Purkersdorf beginnend setzte sich der Nachwuchsphysiker in der vierstufigen Vorauswahl durch und holte schließlich in Tel Aviv Bronze.

Der Gymnasiast Lucas Hörl aus Mauerbach kam kürzlich mit einer Bronzemedaille von der 50. Internationalen Physikolympiade in Isreal nach Hause.

Die wohl schwierigsten Aufgaben in der 50-jährigen Geschichte der Olympiade galt es für die 400 Teilnehmer zu lösen. „Die Aufgaben waren auch für mich eine große Herausforderung und haben mir alles abverlangt, was ich die vergangenen Jahre gelernt habe“, sagte Lucas Hörl nach dem Bewerb.

Der Gymnasiast, der bereits im heurigen Jahr im Inland mehrmals reüssierte, eroberte in den jeweils fünfstündigen theoretischen und praktischen Wettbewerben Bronze. Unter anderem musste er Aufgaben zur Thermoakustik und Mikrowellen sowie Experimente aus dem Bereich der Optik und zum Wiedemann-Franz-Gesetz lösen.

Als besonders knifflig erwiesen sich Organisation und Planung, denn: „Der praktische Wettbewerb erfordert ein hohes Maß an Organisations- und Planungsfähigkeit. Teil der Aufgabe war es auch, mehrere Experimente gleichzeitig auszuführen und zusätzlich noch andere zu planen“, erklärt Lucas Hörl.

„Mein Traum wäre die Forschung“

Im Vorjahr bestieg Lukas Hörl den Olymp der Nachwuchsphysiker: In Lissabon nahm er an der Physikolympiade teil. Nicht das Stockerl, sondern die inhaltliche Auseinandersetzung trieb den Mauerbacher an, erneut bei der Physikolympiade anzutreten und den Kontakt zu Nachwuchsphysikern aus aller Welt auszubauen.

Hörl hatte bereits an der Internationalen Physikolympiade 2018 in Lissabon teilgenommen, die er als sehr bereichernd empfunden hat. „Ich lernte Menschen aus aller Welt kennen, die mein Interesse für Physik teilen und durfte mich mit spannenden Problemstellungen aus allen Bereichen der Physik auseinandersetzen“, erinnert sich Lucas Hörl an seine Teilnahme an der Physikolympiade in Lissabon 2018. Eine solch bereichernde Erfahrung wollte ich gerne erneut machen und ich wurde nicht enttäuscht.

„Mein Traum wäre es, nach dem Physikstudium in der Forschung arbeiten zu dürfen“, sagt Lucas Hörl.

„Mich fasziniert dabei der Gedanke zu erforschen ,was die Welt im Innersten zusammenhält‘ und zu ergründen, wie unser Universum bis ins kleinste Detail funktioniert.“