Mehr Parkplätze für Wirtschaft. Nachdem die Baustelle im Ortszentrum komplett geräumt ist, entstehen mehr Parkflächen.

Von Marlene Trenker. Erstellt am 28. August 2019 (04:46)
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Bürgermeister Stefan Steinbichler und Andreas Kirnberger sind sich einig, dass es mehr Parkplätze geben muss.
Elise Madl

Seit einigen Monaten gibt es im Bereich des im Purkersdorfer Volksmund ehemals bekannten „Rattenloch“ eine Baustelle der ÖBB. Diese wird nun fertiggestellt und laut Bürgermeister Stefan Steinbichler entstehen auf beiden Seiten des Bahndammes mehr Parkplätze.

„Bei der Baustelle in Purkersdorf handelt es sich um Reinvestitionsmaßnahmen. So werden Gleise, Weichen, Entwässerungsmaßnahmen und Stützmauern erneuert sowie neu errichtet“, berichtete ÖBB-Pressesprecher Christopher Seif. In dieser Zeit der Baustelle mangelte es im Bereich der Apotheke aber auch auf der Seite beim Kebap-Stand und Ströbel massiv an Parkplätzen, was auch die Wirtschaftstreibenden der Stadt zu spüren bekommen haben.

„Zusätzlich kommt bei der Apotheke noch ein Behinderten-Parkplatz, der schon seit langem dringend notwendig ist“ Stefan Steinbichler

„Uns ist die Parkplatzproblematik schon immer bekannt“, erklärt Bürgermeister Stefan Steinbichler. Insgesamt kommen nun sechs neue Parkplätze hinzu. „Zusätzlich kommt bei der Apotheke noch ein Behinderten-Parkplatz, der schon seit langem dringend notwendig ist“, führt Steinbichler zu den Neuerungen weiter aus.

Auf der Seite der Apotheke wird es wieder eine Begrünung geben. Der Fokus wird dabei auf immer grüne Pflanzen gelegt. „Es soll alles freundlich und sauber wirken“, sagt Steinbichler.

Weitere Erhebungen werden noch für die Fürstenberggasse durchgeführt. Hier steht eine Kurzparkzone ab dem Tunnel bis ungefähr zur Adresse Fürstenberggasse 6 im Raum. Diese soll bis 12 Uhr gelten. So soll den Wirtschaftstreibenden geholfen werden, und am Nachmittag können Badegäste länger stehen bleiben. „Im Vordergrund steht, Parkplätze für Purkersdorfer zu schaffen“, so Steinbichler.

Für uns war auch wichtig, dass die Gestaltung dieser Fläche auch bestmöglich ins Ortsbild passt Andreas Kirnberger

Wirtschaftskammer-Obmann Andreas Kirnberger freut sich naturgemäß über diese Entwicklungen. „Wir haben uns gemeinsam mit dem Bürgermeister verständigt, dass in der Hinsicht etwas gemacht werden muss“, sagt Kirnberger. Die Aktive Wirtschaft mit ihren Wirtschaftstreibenden freut sich ebenfalls, dass eine Umsetzung in dieser Form möglich ist. „Für uns war auch wichtig, dass die Gestaltung dieser Fläche auch bestmöglich ins Ortsbild passt. Für Parkplätze wurde nun die größtmögliche Fläche geschaffen. Ein halber Parkplatz bleibt über, auf dem Stellflächen für Radständer entstehen. Die Seite auf der Apotheke wird optisch begrünt, was Umweltstadträtin Christiane Maringer aber nicht zu weit geht.

Sie würde sich vor allem mehr Schattenflächen durch Bäume wünschen. „Der Klimawandel ist immer weiter am Fortschreiten“, sagt Maringer. Dafür sind Bäume nötig. „Mit Büschen wird das nicht gehen“, so Maringer. Sie sieht dabei besonders die Gemeinde in der Pflicht. „Von privaten Baufirmen kann man nicht verlangen, nach Bauvorhaben eine Begrünung wieder herzustellen. Deshalb müssen die Gemeinden hier eine besondere Vorbildwirkung zeigen“, erklärt Maringer zu ihrem Anliegen.