Money Maker: „Es ist ein tolles Sommerhobby“. Alexander Rüdiger ist täglich um 19.20 Uhr auf ORF 2 mit „Money Maker“ zu sehen. Er erzählt er über seine Tätigkeit.

Von Marlene Trenker. Erstellt am 04. August 2017 (05:13)
NOEN, Peter F. Hickersberger
Alexander Rüdiger ist im Sommer jeden Tag im Fernsehen zu sehen.

Wenn man in den Monaten Juli und August um 19.20 Uhr ORF 2 einschaltet, sieht man täglich Menschen, die in einem Windkanal 30 Sekunden lang versuchen, so viele Geldscheine wie möglich zu fangen. Moderiert wird „Money Maker“ von Alexander Rüdiger, der elf Jahre lang in Purkersdorf daheim war.

Die Karriere Rüdigers ist vielschichtig und reicht vom Kochlehrling bis hin zu einem Casting für die von Rudi Carrell konzipierte Sendung „Showmaster“. Zu dieser Sendung kam er über den damaligen RTL-Direktor Helmut Thoma und erreichte neben 1.555 Bewerbern den dritten Platz. Daneben hat er noch eine eigene PR-Firma und hat die Österreich-Niederlassung von „Media Shop“ mit aufgebaut.

Die Sendung ist der Quoten-Hit

„,Money Maker‘ ist für mich ein Sommer-Hobby“, erzählt Alexander Rüdiger, der jeden Tag im Studio ist. Die Sendung erfreut sich großer Beliebtheit und liegt mit einen Durchschnitt an 890.000 Zuschauern quotenmäßig im vorderen Spitzenfeld. „Die Sendung war eigentlich nur für zwei Jahre geplant. Heuer ist sie bereits im 22. Jahr“, erinnert sich Rüdiger. Er schätzt besonders die Vielfalt der Kandidaten. „Ich liebe Menschen und finde es schade, dass es im Studio kein Publikum gibt“, so Rüdiger

Anekdoten hat er in seiner elfjährigen Geschichte als „Money-Maker“-Moderater genug zu erzählten. „Ich kann mich erinnern, einmal hatte ich es besonders eilig und musste in meinem Anzug zu einem nächsten Termin fahren, weil ich keine Zeit mehr gehabt habe mich umzuziehen. An der Tankstelle haben dann alle gestaunt“, erinnert sich Rüdiger. Er ist auch von dem Ehrgeiz mancher Kandidaten beeindruckt.

Ich liebe Menschen und finde es schade, dass es im Studio kein Publikum gibt“ Alexander Rüdiger über seinen Alltag im ORF-Studio

„Ein Kandidat hat sich auf einem Boot, das nicht im Wasser war, mithilfe eines Rades und einer Kurbel den Windkanal nachgebaut und hat so trainiert“, erzählt Rüdiger amüsiert.

Was Alexander Rüdiger überrascht ist, dass es doch Kandidaten gibt, die immer wieder zur Sendung kommen. Denn die Wahrscheinlichkeit, am Rubbel-Los drei ORF-Logos zu finden, was Bedingung für die Teilnahme an der Sendung ist, ist doch relativ gering. Einer ist Rüdiger dabei besonders in Erinnerung, Sigi Plank. 15 Mal war er bereits in der Sendung. Dieser erlangte einige Berühmtheit, als er 38 Hufeisen gefunden hat, diese in Mariazell segnen hat lassen und seitdem häufig im Lotto oder bei Preisausschreiben gewinnt oder eben auch 15 Mal die drei ORF-Logos errubbelt.

Ein wirkliches Rezept, um im Windkanal erfolgreich zu sein gibt es in dem Sinn nicht.

„Es ist wichtig, im Windkanal sehr schnell zu sein und dann gegen Ende eine wirklich gute Abschlussposition zu finden“, gibt Alexander Rüdiger einen hilfreichen Tipp für seine Kandidaten.