Nastja Zahour: „Freue mich auf die Starmania-Bühne“. Nastja Zahour aus Purkersdorf schaffte es bei der Neuauflage der ORF-Castingshow unter die besten 64. Ihren ersten Live-Auftritt hat die 26-jährige Purkersdorferin am heutigen Freitag.

Von Kristina Veraszto. Erstellt am 04. März 2021 (03:48)
Nastja Zahour singt bei Starmania.
privat

Die ORF-Castingshow Starmania feierte vergangenen Freitag mit ihrer ersten Live-Show in ORF1 ihr Comeback: 1.700 Personen haben sich für die Neuauflage „Starmania 21“ beworben. Unter die besten 64 schaffte es die 26-jährige Nastja Zahour aus Purkersdorf, die nun kommenden Freitag, 5. März, erstmals ihr Talent zeigen wird.

„Ich möchte so weit kommen wie möglich, damit ich auf dieser Bühne bleiben kann“, sagt die 26-Jährige, die nicht zum ersten Mal Juroren von sich überzeugen konnte. Zahour kennt das Gefühl, auf einer großen Bühne zu stehen: 2019 schaffte sie es in die „Sing-Offs“ der deutschen Castingshow „The Voice of Germany“.

„Möchte so weit kommen wie möglich, damit ich auf dieser Bühne bleiben kann.“ Sängerin Nastja Zahour

Die Purkersdorferin sang zuerst im Team des Musikers Rea Garvey, bis sie zu den Schützlingen des deutschen Sängers Mark Forster wechselte. „Das waren die aufregendsten Zeiten meines Lebens. Deshalb habe ich mich bei Starmania beworben, um wieder dieses Gefühl auf der großen Bühne spüren zu können“, erzählt Zahour. Der Vater ihres Freundes hat sie auf das Starmania-Casting aufmerksam gemacht. „Und da habe ich mir gedacht, ich bewerbe mich einfach“, lacht die 26-Jährige, die auch in Wien Gesang studiert hat. „Mein Ziel ist es, von der Musik leben zu können“, sagt die Purkersdorferin, die sich bereits nach dem Studium selbstständig machen wollte. Doch Corona machte ihr einen Strich durch die Rechnung.

Umso mehr freut es die junge Sängerin, dass sie jetzt auf der Starmania-Bühne ihrer großen Leidenschaft folgen kann. Bereits als Kind liebte Zahour die Musik. „Wenn irgendwo Straßenmusiker gespielt haben, habe ich gleich mitgetanzt und mitgesungen“, lacht sie. Ihre Mutter unterstützte ihre Leidenschaft und meldete sie bei mehreren Kinder-Gesangswettbewerben an.

„Das waren die aufregendsten Zeiten meines Lebens. Deshalb habe ich mich bei Starmania beworben, um wieder dieses Gefühl auf der großen Bühne spüren zu können“

In Slowenien sang sie auch in einem Kinder-Chor mit. „Ich habe immer gewusst, dass ich es im Blut habe und es liebe“, erzählt sie im NÖN-Gespräch. Zahours Vater kommt aus Wien, ihre Mutter aus der slowenischen Hauptstadt Ljubljana. Ihre Kindheit und Schulzeit verbrachte sie in beiden Ländern und wuchs auch zweisprachig auf. „Ich bin viel gependelt“, scherzt die Sängerin. Nach sechs Jahren in Wien zog sie vor Kurzem nach Purkersdorf.

Soul, Funk, RnB und Musik aus den 80er-Jahren hört Nastja Zahour besonders gerne. Ihre musikalischen Vorbilder wechseln zwar, doch derzeit lässt sich sie von Chaka Khan und Whitney Houston inspirieren.

Bis zur zweiten Live-Show am Freitag stehen für die 26-Jährige jetzt jede Menge Proben und Vocal-Coachings an: „Ich weiß noch nicht, was mich erwartet, aber ich freue mich auf die Bühne.“