Neuer Billa spielt alle Stückerl. Billa baut ab Samstag um. Im August soll alles neu erstrahlen.

Von Martin Gruber-Dorninger. Erstellt am 28. März 2019 (04:49)
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So soll die neue Billa-Filiale in der Linzerstraße 35 bis 37 ausschauen. Am Samstag wird nach Ladenschloss die Filiale für Umbauarbeiten bis 22. August geschlossen. Der Verkaufsraum wird eine Etage höher errichtet und auf über 1.000 m

Am Samstag nach Ladenschluss ist Schluss. Dann nämlich sperrt der Billa-Markt in der Linzerstraße für einige Monate seine Pforten. Der Grund dafür ist ein massiver Umbau, um der Filiale wieder jenen Status einbringt, den sie schon immer hatte. „Das war immer schon eine Vorzeigefiliale“, bringt es Billa-Vorstandssprecher Robert Nagele auf den Punkt.

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BILLA-Vorstandssprecher Robert Nagele (r.) und Paul Pöttschacher stellten die Pläne für den grunderneuerten Billa-Markt in der Linzerstraße vor.

Die Verkaufsfläche wird in einen ersten Stock gehievt. Dadurch ergibt sich auch mehr Platz auf der engen Zufahrtsstraße zum Parkplatz. Auf über 1.000 m kann dann im neu eröffneten Billa (voraussichtlich 22. August) wieder eingekauft werden. Die Parkfläche wird von jetzt 54 auf 90 Stellplätze erhöht. Dafür ist auch eine Garage vorgesehen. „Und wir werden zehn Mitarbeiter mehr aufnehmen“, so Nagele, der die Filiale kennt wie seine eigene Westentasche. Schließlich wohnt er schon seit über einem Jahrzehnt in Purkersdorf.

„In Purkersdorf wurden immer neue Dinge ausprobiert, seit sie 1981 eröffnet wurde“

Filialleiterin Gertraud Leputsch und ihre Mitarbeiter werden in der Umbauphase in umgebende Filialen ausweichen und dort ihre Dienste leisten. „In Purkersdorf wurden immer neue Dinge ausprobiert, seit sie 1981 eröffnet wurde“, erklärt Leputsch. Das soll auch in der generalsanierten Filiale so bleiben. Denn durch eine Wärmerückgewinnungs-Anlage und LED-Beleuchtung soll künftig mehr Energie gespart werden. „Um rund 30 Prozent“, rechnet Nagele vor. Der Verkaufsraum selbst soll mit einem erweiterten Servicebereich bei den Frischwaren glänzen. Unter anderem ist eine Fleischtheke mit Bedienung geplant.

Weiters soll es elektronische Preisauszeichnung geben, Click & Collect, also ein erweitertes Online-Angebot. „Man kann zu Hause bestellen und sich den Einkauf dann von dieser Filiale abholen“, schildert Nagele eine weitere Neuerung.