Neuer Inspektionskommandant freut sich auf die Aufgabe. Ferdinand Klein trat die Nachfolge von Erwin Riegler an. Besonders schätzt der erfahrene Polizist das gute Verhältnis im Team und auch zur Stadt.

Von Beate Riedl. Erstellt am 21. Dezember 2017 (05:43)
NOEN, Beate Riedl
Ferdinand Klein ist der neue Purkersdorfer Inspektionskommandant. Er folgt damit Erwin Riegler nach, der vor Kurzem in Pension ging.

Seit 35 Jahren ist Ferdinand Klein (54) bei der Polizei, seit 1. Dezember steht er nun an der Spitze der Polizeiinspektion in Purkersdorf. Zuvor war er Stellvertreter von Erwin Riegler, der sich in die Pension verabschiedet hat.

16 Beamte sind in Purkersdorf zugeteilt. Sie sorgen für die Sicherheit von rund 10.000 Einwohnern auf rund 30 Quadratkilometern. Der Vater zweier, mittlerweile erwachsener Kinder lebt mit seiner Frau in Gemeinlebarn, einer Katastralgemeinde der Stadt Traismauer. Nach der Übernahme der Funktion stand er der NÖN nun Rede und Antwort über seine Pläne, Vorhaben und Wünsche.

NÖN: Mit 1. Dezember sind Sie zum neuen Kommandanten der Polizei Purkersdorf ernannt worden. Worauf freuen Sie sich nun am meisten?
Ferdinand Klein: Ich habe diese Aufgabe sehr gerne angenommen und freue mich sehr auf die neue Herausforderung. Ich bin seit 2011 in Purkersdorf, zuvor war ich bereits bei der Polizei in Pressbaum Stellvertreter, auch in Weidling (Anm: Klosterneuburg) war ich Stellvertreter und auch Inspektionskommandant. Ich habe also schon viel Erfahrung gesammelt. Man kann fast sagen, ich bin ein „Allrounder“.

Was ist Ihnen dabei besonders in Erinnerung?
Im Jahr 1994 wurde im 14. Bezirk in Wien eine Geheimprostituierte ermordet, ihre Leiche wurde etwa zwei Monate später im Wald in Weidling gefunden, wo sie vergraben wurde. Die Polizei konnte den Fall damals aufklären.

Sie sind seit sechs Jahren in Purkersdorf im Dienst und kennen die Stadt wohl schon wie Ihre Westentasche. Was sind Ihre Pläne als neuer Kommandant in Purkersdorf?
Allzu viel wird sich nicht ändern. Schwerpunkte sollen in allen Bereichen gesetzt werden, vor allem in der Kriminalitäts- und Einbruchsbekämpfung, aber auch die Verkehrsüberwachung.

"Wir sind hier ein gutes Team. Und das werden wir auch weiterhin sein.“ Ferdinand Klein, Inspektionskommandant

Was wünschen Sie sich dafür von Ihren Kollegen?
Ich bin mir sicher, dass ich mir in meiner neuen Funktion leicht tun werde, da wir hier ein gutes Team sind und das auch weiterhin sein werden.

Welche Anliegen haben Sie an die Bevölkerung und die Stadtgemeinde?
Mit der Stadt und mit Herrn Bürgermeister Karl Schlögl haben wir ein gutes Einvernehmen. Es geht immer alles reibungslos und unbürokratisch, das schätze ich sehr. An die Bevölkerung habe ich ein besonderes Anliegen: Wer etwas Verdächtiges wahrnimmt, soll sich gleich an die Polizei wenden und nicht erst ein paar Tage später. Denn dann ist es nahezu unmöglich für uns zu reagieren. Es ist besser, ein Mal zu viel bei uns anzurufen, als ein Mal zu wenig.

Durch Ihre neuen Funktion wurde nun die Stelle des Stellvertreters frei. Gibt es da schon einen Nachfolger?
Nein, gibt es noch nicht. Die Stelle ist derzeit frei und wird demnächst ausgeschrieben.