Stadt plant große Bauprojekte. Nach erfolgreichem Geschäftsjahr stehen neue Bauprojekte an: Sanierung des Wienerwaldbades und des Stadtsaals.

Von Martin Gruber-Dorninger. Erstellt am 15. Februar 2017 (04:27)
Gruber-Dorninger
WIPUR-Geschäftsführer Werner Prochaska (l.) blickt gemeinsam mit Stadtamtsdirektor Burkhard Humpel (r.) und Bürgermeister Karl Schlögl auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück.

Die WIPUR (Wirtschaftsbetriebe der Stadt Purkersdorf GmbH) ist eine hunderprozentige Tochtergesellschaft der Stadtgemeinde und blickt auf ein erfolgreiches Gerschäftsjahr zurück, in dem fast 300.000 Euro Gewinn erwirtschaftet wurden.

Neue Bauprojekte stehen vor der Tür

Zuletzt wurden die Bauprojekte des Gymnasium-Zubaus und der Kindergartengruppen in der Bad Säckingenstraße abgeschlossen. Doch neue Bauprojekte wie der Umbau des Wienerwaldbades und die Sanierung von Stadtsaal und der Neuen Mittelschule stehen bereits vor der Tür.

Die Diskussionen rund um die Franken-Kredite der WIPUR verstimmen auch zunehmend. „Schließlich sind die Risiken dieser Fremdwährungskredite, die keine endfälligen Darlehen sind, abgedeckt“, erklärt WIPUR-Geschäftsführer Werner Prochaska. Derzeit habe die Gesellschaft Kredite zu 67 Prozent in Euro und zu 23 Prozent in Schweizer Franken, mit Laufzeiten bis zu 25 Jahren. „Die restlichen Kredite werden sukzessive zurück bezahlt. Doch insgesamt steigen wir aus diesen Krediten immer noch positiv aus“, so Prochaska weiter.

WIPUR prüft derzeit drei Varianten

Sowohl auf die WIPUR als auch auf die Stadtgemeinde kommen spannende Bauprojekte zu, die auch ein gewisses Prestige beinhalten. Der Umbau des Wienerwaldbades steht als erstes auf dem Programm und soll keineswegs den Badebetrieb stören. „Den Sieg beim Projektwettbewerb trug schlussendlich die Firma Treberspurg & Partner davon“, erklärt Prochaska, der in den nächsten Wochen drei Varianten ob ihrer Finanzierbarkeit zu prüfen hat.

„Darin geht es um das Ausmaß des Umbaus, vom eingeschossigen Gebäudetrakt bis hin zur Errichtung eines Obergeschoßes mit Fitness- und Wellnessbereich. Das werden wir uns genau anschauen“, verspricht Prochaska eine rasche Entscheidung.

Doch nicht nur das Bad wird umgebaut, auch der Stadtsaal soll in neuem Glanz erstrahlen. Barrierefreiheit und der Stiegenaufgang wären hier die größten Brocken, so Prochaska.