Start in den Kultursommer. Schlosspark und Hauptplatz werden bei Eröffnungstag zu „Klein Montmartre“.

Von Martin Gruber-Dorninger. Erstellt am 06. Juni 2019 (03:34)
Gruber-Dorninger
Kulturstadträtin Ingrid Schlögl lädt die Purkersdorfer zur Eröffnungsveranstaltung des Kultursommers in den Schlosspark ein.

In den letzten Jahren wurde der Purkersdorfer Kultursommer stets mit einer pompösen Veranstaltung in der Bühne eröffnet. Vitto Rigoni zeichnete dafür verantwortlich. Aus gesundheitlichen Gründen muss Rigoni aber heuer leiser treten. Dieser Umstand und die Handschrift der neuen Kulturstadträtin Ingrid Schlögl sind der Grund, weshalb die Eröffnung heuer einen anderen Weg einschlägt. Purkersdorf soll zu „Klein Montmartre“ werden.

„Ich will die Künstler aus ihren Ateliers holen, damit sie allen zeigen, welche Schaffenskraft in Purkersdorf vorhanden ist“, fasst Ingrid Schlögl ihre Intention zusammen, die Eröffnung des Kultursommers in den Schlosspark zu verlegen. Und das am Freitag, dem 7. Juni, am Tag des Bauernmarktes und am „Tag des Wahnsinns“ von der Aktiven Wirtschaft Purkersdorf.

Darstellende Künstler zeigen ihr Können

Als Vorbild dient das Pariser Künstlerviertel Montmartre, wo Künstler ihre darstellenden Künste auf freier Straße ausüben. Die Idee ist zwar nicht ganz neu, sollte aber dafür sorgen, dass Kunst von Purkersdorfern wieder mehr wahrgenommen wird. Unter anderen wird beispielsweise der Holz-Künstler Anselm Reiter sein Können am Hauptplatz unter Beweis stellen.

„Für mich ist es wichtig, dass Künstler stets am Puls der Zeit sind und das, was sie ihnen im Herzen brennt auch darstellen“, erklärt Ingrid Schlögl. Es wird auch einen offiziellen Eröffnungsakt geben. „Das soll vor allem den jungen Menschen eine Stimme verleihen“, so Schlögl.

Um 19 Uhr geht es hierbei los. Drei Musikstücke werden in die Zeremonie einleiten. „Die haben auf den ersten Blick gar nicht so viel miteinander zu tun. Doch sie werden dann eine Gemeinsamkeit finden“, versteht Schlögl dies auch als Botschaft des Alltags, wo die Menschen wieder mehr zueinander finden sollen.

Bei Schlechtwetter wird die Veranstaltung in den Stadtsaal verlegt. „Bisher schaut es gut aus, dass das Wetter hält“, sagt Schlögl, die jeden Tag die Wetternachrichten studiert.

Die Eröffnung versteht sich als Auftakt für eine ganze Reihe von Veranstaltungen. Dazu zählen Events in der Bühne und im Shakespeare Pub sowie das Theater im Steinbruch Dambach.