Grünes Licht für Fahrradstraße: Klarheit durch Umfrage. Grünes Licht für Fahrradstraße in Franz Steiner-Gasse. Anrainer auf Purkersdorfer und Tullnerbacher Gemeindegebiet sollen mittels Umfrage aber noch darüber abstimmen.

Von Melanie Baumgartner. Erstellt am 26. November 2020 (03:58)
Purkersdorfs Bürgermeister Stefan Steinbichler und die beiden Vize Viktor Weinzinger (v. l.) und Andreas Kirnberger (r.) beim Treffen mit Tullnerbachs Bürgermeister Johann Novomestsky.
Stadtgemeinde Purkersdorf

Die Diskussionen rund um die Franz Steiner-Gasse nehmen nicht ab. Bürgermeister Stefan Steinbichler (SPÖ) bekam kürzlich von Josef Baum (Liste Baum und Grüne) eine Umfrageliste übermittelt. Darin bestätigen Bürger, dass der Verkehr von Tullnerbacher Seite zugenommen haben soll. Um dem Problem entgegenzuwirken, einigte sich man in Purkersdorf darauf, eine Fahrradstraße zu installieren (die NÖN berichtete). Auch eine Begutachtung durch einen Verkehrsplaner brachte grünes Licht. Bevor die Franz Steiner-Gasse allerdings zur Fahrradstraße werden kann, möchte Steinbichler diese Möglichkeit mit seinem Tullnerbacher Amtskollegen Johann Novomestsky (ÖVP) besprechen. „Ich bin der Meinung, dass, wenn wir eine Fahrradstraße installieren, das auch Tullnerbach angeht“, erklärt Steinbichler. Außerdem möchte er die Anrainer über diese Möglichkeit mittels Umfrage mitbestimmen lassen. „Wir wollen sie im Vorfeld darüber informieren, was es bedeutet, eine Fahrradstraße zu werden.“

Auch die Anrainer der Tullnerbacher Steiner-Gasse wird Novomestsky über die Vor- und Nachteile einer Fahrradstraße in Kenntnis setzen. „Wir werden die Bewohner befragen, ob sie das möchten und dann schauen wir weiter“, meint Novomestsky. Bisher gab es aus Tullnerbach aber keine Beschwerden. „Ich habe die Bewohner bereits gebeten, über die Wiesengasse auf die B 44 zu fahren. Alle waren sehr kooperativ und verständnisvoll“, sagt der Ortschef. Die Umfrage wird in den nächsten Tagen an die Haushalte zugestellt.

Bis Weihnachten soll ein Ergebnis vorliegen.