Seit zehn Jahren im Einsatz: Jubiläum als Schülerlotse

Erstellt am 21. Januar 2022 | 04:58
Lesezeit: 2 Min
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Seit dem Schuljahr 2010/2011 ist Raimund Boltz als Schülerlotse im Einsatz und sorgt dafür, dass die Kinder sicher in die Schule kommen.
Foto: privat
Raimund Boltz kümmert sich um die Sicherheit der Kinder vorm Purkersdorfer Schulzentrum.
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„Das Aufstehen ist das schwierigste, gerade für mich als Pensionist“, schmunzelt Raimund Boltz. Seit über einem Jahrzehnt ist der Purkersdorfer als Schülerlotse im Einsatz, um die Volksschüler und Schüler der Mittelschule vor Gefahren im Straßenverkehr zu schützen.

„Zum Schutz der Kinder motiviert man sich gerne“

Mindestens einmal pro Woche läutet der Wecker um viertel sieben Uhr früh. „Zum Schutz der Kinder motiviert man sich aber gerne“, meint Boltz, der auch selbst Enkerl hat, die die Volksschule besucht haben.

„Das jüngste Enkerl geht jetzt schon in die vierte Klasse, ich werde als Schülerlotse aber auch dann weitermachen, wenn mein Enkerl die Schule verlassen hat“, so der Purkersdorfer.

Er ist übrigens der Einzige, der vom Schülerlotsen-Team von vor zehn Jahren noch übrig geblieben ist. „Alle anderen haben schon aufgehört. Dafür sind Neue dazugekommen“, erzählt Boltz. Am Anfang verrichtete er seinen Dienst auch noch zweimal pro Woche, da sich jetzt mehr Leute gefunden haben, ist nur noch einmal pro Woche Tagwache zeitig in der Früh.

Boltz wünscht sich weniger Autos

Derzeit steht das Schülerlotsen-Team im Zentrum des Zubringerverkehrs zum Schulzentrum an der Ecke Pummergasse - Alois Maier Gasse. Von drei Seiten steuern täglich zirka 350 bis 400 Kinder die Schule an.

„Und die Schülerlotsen sind wichtiger denn je, denn noch immer bringen viele Eltern ihre Kinder bis vor die Schultüre. Aufgrund der vielen Autos herrscht dann ein relativ großes Chaos“, sagt Boltz.

Problem seien vor allem Vor- und Nachrang-Probleme. „Und das Blinken ist ziemlich abgekommen“, ergänzt Boltz und wünscht sich für die Zukunft weniger Autos.

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