Dolezals Corona-Doku: Von Wien nach New York. Nachdem Doku „Rudi Dolezal: Ich bin positiv“ des Purkersdorfer Filmemachers großer Erfolg war, soll ähnliche Version nun in deutschem und amerikanischem Fernsehen folgen.

Von Melanie Baumgartner. Erstellt am 09. September 2021 (05:51)
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Einige Szenen können aus der österreichischen Version übernommen werden, wie etwa jene mit Peter Freestone.
Dolezal

Seine Dokumentation „Rudi Dolezal: Ich bin positiv“, die vor einigen Wochen auf ORF 2 ausgestrahlt wurde, war ein großer Erfolg.

„Nicht nur, dass rund 500.000 Menschen meine Doku im Fernsehen verfolgt haben – das waren mehr als die Starnacht am Wörthersee gesehen haben –, sondern auch, dass mich viele Leute kontaktiert haben und mir erzählt haben, sie hätten den Film sehr berührend gefunden“, schildert der Purkersdorfer Filmemacher Rudi Dolezal und fügt hinzu: „Einige, die in Hinblick auf die Impfung unsicher waren, haben sich sogar dazu entschlossen, sich nun doch impfen zu lassen.“

RTL und ABC wollen ähnliche Version ausstrahlen

Der Film hat so hohe Wellen geschlagen, dass nun auch der deutsche Sender RTL sowie der amerikanische Sender ABC eine ähnliche Version der Dokumentation ausstrahlen möchten. Einen komplett neuen Film wird es aber nicht geben, wie Dolezal erklärt. „Einige Prominente kann ich übernehmen, wie etwa Elton John oder Peter Freestone. Für die deutsche Version werde ich zusätzlich einige deutsche Stars interviewen.“

Zur amerikanischen Version kann er noch nichts Konkreteres sagen, hier sei die Anfrage erst kurz zuvor gestellt worden. Aufmerksam geworden ist ABC auf Dolezals Corona-Dokumentation durch den Filmemacher selbst. „Ich bereite zurzeit mit den Verantwortlichen von ABC eine Freddie Mercury-Dokumentation vor. Im Zuge dessen haben wir – eigentlich wegen einer Terminkollision – über meine Corona-Doku gesprochen. Nach der Ausstrahlung auf ORF 2 habe ich ihnen schließlich eine untertitelte Version nach New York geschickt. Sie haben mir dann gesagt, dass sie einen ähnlichen Film mit amerikanischen Zitaten möchten“, erzählt Dolezal.

Mit dem Film will er in erster Linie etwas bewegen. „In Amerika sind sehr viele Menschen noch nicht geimpft. Mir geht es darum, zu bewirken, dass sich zumindest ein paar Leute mehr impfen lassen.“