Neue LED-Technik für mehr Nachhaltigkeit . Die Firma „Mo Energy“ hat etwas entwickelt, um Leuchtröhren langlebiger zu machen.

Von Marlene Trenker. Erstellt am 25. April 2019 (18:05)
Umweltgemeinderat Walter Jaksch (l.) und Harald Wolkerstorfer (2. v. r.) mit Michael Metze (2. v. l.) und Peter Hofstätter von „Mo Energy“.
Trenker

„Es freut mich, dass so eine Innovation von einer Purkersdorfer Firma kommt“, sagt Umweltgemeinderat Walter Jaksch über „Mo Energy“. Die Firma an der Grenze zu Gablitz hat die „Moled-Box“ entwickelt und zum Patent angemeldet. Oft wird bei Leuchtbalken und beim Tausch auf LED-Röhren auf das Vorschaltgerät, ein elektrotechnischer Bauteil, der vielfach bei Leuchtstoffröhren eingebaut ist, vergessen.

Diese Systeme haben ebenso wie das Leuchtmittel eine begrenzte Lebensdauer und können nur durch eine Fachkraft getauscht werden. Die „Moled-Box“ wird dabei gleich beim Leuchtmitteltausch eingebaut und steht für Sicherheit und Nachhaltigkeit bei Leuchtbalken. „Oft werden alte Raster-Leuchten sowie Leuchtbalken durch LED-Röhren ersetzt. Wir können die Lebensdauer dieser Röhren mithilfe unserer Box verlängern“, sagt Geschäftsführer Michael Metze.

Dabei wird nicht nur das Leben bestehender Deckenleuchten verlängert, durch die LED-Röhre und der „Moled-Box“ wird zusätzlich noch Energie gespart. Diese Innovation hat dem Unternehmen das „Seal of Excellence“ der europäischen Kommission eingebracht. Dabei handelt es sich um ein Gütesiegel für Projektvorschläge, das Unternehmen helfen soll, Finanzierungsmöglichkeiten und Investoren für ihre Innovationen zu erhalten. „Wir wurden dabei unter 20 internationalen Unternehmen ausgewählt“, freut sich Metze über die Ehre. Außerdem ist es für andere Firmen ein Hinweis, dass sich die Investition in das Produkt lohnt.

„Oft werden alte Raster-Leuchten sowie Leuchtbalken durch LED-Röhren ersetzt. Wir können die Lebensdauer mit Hilfe unserer Box verlängern.“ Michael Metze

„Mo Energy“ hat sich der Nachhaltigkeit verschrieben. Viele der produzierten Leuchten kommen nach wie vor aus China. Das Purkersdorfer Unternehmen ist jedoch darauf bedacht hauptsächlich europäische Produzenten zu fördern.

„Wir haben schon einige Partnerfirmen in Europa und sind weiterhin auf der Suche nach Produzenten für unsere „Moled-Box“, so Metze. „Es ist schön, dass ausgerechnet ein Purkersdorfer Unternehmen darauf achtet, Arbeitsplätze nicht nur in Österreich, als auch in Europa zu erhalten.“, sagt Jaksch.