"Edmund" brachte Gasometer zum "Brodeln". Nachdem die Band das Gasometer gefüllt hat, stehen schon neue Projekte vor der Tür. An neuem Album soll gearbeitet werden.

Von Martin Gruber-Dorninger. Erstellt am 07. Juni 2019 (17:50)
Carina Antl/Edmund
Ein Konzert von Edmund verspricht Gänsehaut. Das hat sich wohl auch das Publikum gedacht, das den Gasometer vollends gefüllt hat.

Bummvoll war der Gasometer in Wien, vor zwei Wochen. Verantwortlich dafür waren zwei junge Herren aus der Region. Markus Kadensky und Roman Messner traten als „Edmund“ mit ihrer Band auf und sorgten für Gänsehautmomente, nicht nur beim Publikum, auch für sich selbst.

Seit Monaten fieberten die beiden aus der Region Purkersdorf dem Termin entgegen. Als die Halle angemietet wurde, war die Befürchtung zunächst noch groß, dass sie nicht ausverkauft werden könnte. Doch ihre Musik war bereits der Renner auf Youtube. Ihre Clips wurden mehrere Millionen Male schon angesehen. Die Album-Charts hat „Edmund“ zwischenzeitlich auch gestürmt und schaffte gleich mehrmals den Einstieg mit dem Debüt-Tonträger „Freindschoft“.

Keine Zeit zum Durchschnaufen

Eigentlich eine gute Gelegenheit sich ein wenig zurückzulehnen und den Erfolg zu genießen. Nicht so bei Markus Kadensky und Roman Messner. Sofort ging es für die beiden wieder ins Studio. Ihr Lied „Büdl an da Wond“ bekam nun auch ein Video. Und das scheinen sie, neben ihren Live-Auftritten auch am besten zu können, denn auch das vorletzte Video zum Lied „Prinzessin“ dürfte demnächst die Millionen-Grenze überspringen.

„Wir arbeiten parallel auch an einem neuen Album. Auch wenn uns derzeit ein wenig die Zeit fehlt“, sagt Kadensky. Im Herbst könnte aber die eine oder andere neue Nummer bereits entstehen.

Eine große Ehre wird „Edmund“ außerdem zuteil. Die Band wird gemeinsam mit Größen wie Wolfgang Ambros, Conchita, EAV, Seiler und Speer, Opus, Pizzera & Jaus und vielen mehr, ein Konzert in Schönbrunn spielen. „50 Jahre Austropop – Best of Austria“ nennt sich die Veranstaltung. Am 3. Juli soll das Riesenkonzert über die Bühne gehen. Es geht also weiter aufwärts mit Edmund.