Sommerabenteuer mit dem Rad: Einmal Toscana CO2-frei. Andreas Pitsch startete Anfang August seine Radreise. Von Lienz in Osttirol geht es nach Italien, weiter nach Kroatien und wieder zurück nach Österreich.

Von Nadja Büchler. Erstellt am 18. August 2019 (03:44)
privat
Andreas Pitsch auf seinem „Hulk“, einem selbstgebauten Reiserad von Danny Müller.

Begonnen hat die Tour mit einer Zugfahrt. Nach sieben Stunden kam Andreas Pitsch am Bahnhof Lienz in Osttirol an.

Von dort ging es aus eigener Kraft weiter. Gemeinsam mit seinem Rad, der Ausrüstung und vollen Wasserbehältern bringt Pitsch 109 Kilogramm auf die Waage.

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Das Rad unterm Zelt und Pitsch unter freiem Himmel.

In der ersten Etappe geht es von Lienz nach Bozen, weiter zum Gardasee, Pisa, Florenz und nach Ancona. Dabei stehen zirka 1.300 Kilometer und 10.000 Höhenmeter auf dem Programm.

Auf dem Drautalradweg Richtung Bruneck mühte sich Pitsch durch viel Radverkehr. Manchmal mündete dies in gefährliche Situationen. Zudem mussten einige Höhenmeter zurückgelegt werden.

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Die Kalorienzufuhr ist wichtig, um die Anstrengungen zu schaffen.

Am zweiten Tag gelangte Pitsch mit seinem Reiserad Hulk nach einer Strecke von 207 Kilometer in die Nähe des Gardasees.

Nach den Anstrengungen des dritten Tages bezog Pitsch Quartier auf einem Campingplatz in Bardolino.

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Der Ausblick in die wunderschöne Landschaft belohnt so manche Anstrengung beim Bergauffahren.

Tag Vier führte Pitsch nach Regiollo. Die Suche nach einem Hotel, in das er sein Rad mitnehmen konnte, war erfolgreich und das Rad durfte auf dem Gang vor dem Zimmer stehen.

Am fünften Reisetag traf Pitsch in Pisa ein. Bisherige Bilanz: 645 Kilometer und 4.239 Höhenmeter zurückgelegt.