Zeitgenössischer Advent mit ALMA. Ein besinnliches Adventkonzert mit zeitgenössischer Note spielt Alma in der Vereinsmeierei in Rekawinkel.

Von Markus Huebmer. Erstellt am 02. Dezember 2019 (13:30)
Im Jahr 2017 erhielt Alma den Kulturanerkennungspreis des Landes Niederösterreich, am Samstag, 7. Dezember, kommen sie mit ihrem neuen Weihnachtsalbum "Cherubim" nach Rekawinkel.
Elsa Okazaki

In der Vereinsmeierei beginnt der Advent mit einer musikalischen Entspannung, für die Ohren und den Geist. Am Samstag, 7.
Dezember, 20 Uhr, bringt die junge Band Alma ihr Weihnachtsprogramm auf die Bühne der Vereinsmeierei, das von zeitgenössischer Musik und altem Klang inspiriert ist. Das neue Weihnachtsalbum heißt Cherubim. Die Cherubinen sind übernatürliche Begleiter. Diese Idee ist die Inspiration für den Albumtitel. 

Entschleunigung mit 415 Hz

Musikerin Marie Theres-Stickler sagt: „Cherubim ist eine Einladung in die Stille. Das ergibt sich zum einen durch die eigens dafür komponierte Musik und das Konzept, zum anderen durch die alte Stimmung, in der wir musizieren. Der Kammerton a1 auf 415 Hz hat eine unglaublich entschleunigende Wirkung.“ Die Zuhörer erwartet fernab von Adventmarktidylle ein Konzertabend mit besinnlichen Momenten. Einer der Titel aus der Feder Marlene Lacherstorfers handelt von der Epiphanie. Es geht dabei um eine trance-ähnliche Reise, die es schafft eine magische Stimmung in Erscheinung treten zu lassen. „Marlene's Komposition Epiphania wirkt wie ein Schlüssel zur eigenen Phantasie. Im Grunde ist es völlig zeitlos und im besten Fall verliert man im Stück auch das Gefühl für Raum und Zeit. Der gleichmässige Rhythmus zieht sich kontinuierlich durch das Stück durch – wie eine Karawane. Die Melodien verdichten sich laufend bis etwas ganz Magisches daraus entsteht – eine Erscheinung, in Form von Kopfkino, erfolgt dann ganz von selbst. Das liegt allein in der wunderbaren Kraft der Musik“, beschreibt die Gruppe Alma die Epiphanie. 

Glückliches Ankommen im eigenen Selbst

Die Musiktitel habe biblische Anlehnungen. Ist das Konzert eine Art Herbergsuche? „Im übertragenen Sinne könnte man es als eine als eine Herbergsuche ins Innere sehen – ein Suchen, Reisen und glückliches Ankommen im eigenen Selbst. Das Konzept dieses Albums ist im Kollektiv entstanden. Jeder von uns hat komponiert oder arrangiert und einen Mosaikteil dazu beigetragen. Vordergründig kommt also keine Herbergsuche vor, aber falls es bei den Hörernsolche Assoziationen auslöst, sind diese auch herzlich willkommen!“ ALMA haben für dieses spezielle Programm in den Volkslied-Archiven nach unerhörten Liedern geforscht, sich von zeitgenössischer Musik und altem Klang inspirieren lassen. Sie haben komponiert und arrangiert, und ein einen Bogen gespannt, der jeglicher alltäglicher Anspannung entgegenwirken soll.