Hilferuf von Babykeiler „Albert “. Frischling verirrte sich in Garten in Wolfsgraben. Jetzt wird er im Tierschutzhaus von Hand aufgezogen.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 28. Februar 2021 (03:05)
Wildschweinbaby „Albert“ irrte in einem Garten in Wolfsgraben umher.
APA/Tierschutz Austra

Ein herzzerreißender Hilferuf rief jüngst eine Gartenbesitzerin in Wolfsgraben auf den Plan. Ein blutjunger Frischling irrte in ihrem Garten umher. Dabei schrie er ganz schrecklich nach seiner Mutter, die Schreie blieben aber unbeantwortet. Nachdem die Gartenbesitzerin einige Zeit gewartet hatte, fasste sie sich ein Herz und brachte das kleine Wildschwein ins Tierschutzhaus Vösendorf von Tierschutz Austria (TSA, vormals Wiener Tierschutzverein). Was mit dem Muttertier passiert ist, konnte nicht herausgefunden werden.

Der Babykeiler, der nun liebevoll „Albert“ genannt wird, wurde zunächst tierärzlich untersucht. Dabei stellte sich heraus, dass er vollkommen gesund ist. Zum Zeitpunkt des Fundes dürfte erst ein oder zwei Tage alt gewesen sein. Albert wird nun rund um die Uhr vom TSA-Pflegeteam betreut. Das bedeutet: Alle zwei Stunden ein Fläschchen mit Aufzuchtmilch und ganz viel Körpernähe und Liebe.

Albert kann übrigens nicht ausgewildert werden, da er von Hand aufgezogen wird. In weiterer Folge wird für ihn deshalb ein Platz in einem Wildpark oder Ähnliches gesucht.