20 Jahre Euro in der Region Purkersdorf: „Genießen viele Vorteile“

Erstellt am 19. Januar 2022 | 05:11
Lesezeit: 2 Min
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Zu Jahresbeginn 2002 wurde in Österreich der Euro als neue Währung eingeführt.
Foto: Schauer-Schmidinger/Inhouse GmbH Wien
Laut Banken profitierten Wirtschaft und Bürger von der Währungsumstellung.
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Vor 20 Jahren wurde in Österreich der Schilling vom Euro abgelöst. Gerade zu Beginn der Währungsumstellung trauerten viele dem Schilling nach, erinnert sich Peter Karall zurück: „Unmittelbar nach der Umstellung gab es das schon, mittlerweile eher nicht mehr.“

Für den Filialleiter der Bank Austria in Purkersdorf brachte der Euro viele Erleichterungen für die Wirtschaft, aber auch für Bürger wurde vieles schlagartig einfacher.

Überschaubare Kosten durch die Umstellung

„Mit dem Euro ist ein gemeinsames Europa ein weites Stück in die Bevölkerung vorgedrungen. Daneben genießen wir viele Vorteile beim Reisen und beim Handel innerhalb Europas. Aufwendiges Wechseln bzw. Umrechnen in andere Währungen entfällt, damit entfallen auch Transaktionskosten, Währungsdifferenzen und Kursrisiken. Der Euro ist zudem zu einer Weltwährung geworden und neben dem US-Dollar eine der wichtigsten Währungen weltweit“, so Karall.

Bei der Raiffeisenbank Wienerwald hatte man sich durch die gemeinschaftliche Währung Erleichterungen in der Organisation, auch durch den Entfall der Wechselstubenthematik, erwartet. „Gleichzeitig und aus demselben Grund wurde auch mit Ertragseinbußen gerechnet, das ist auch so eingetreten wie erwartet“, sagt Geschäftsleiter Alfons Neumayer. Die Kosten, die durch die Umstellung entstanden sind, seien erfreulicherweise überschaubar gewesen.

Natürlich war die Umstellung auch mit allerlei Befürchtungen verbunden: Funktionieren alle Systeme, wie Geldausgabeautomaten, Zählmaschinen, also die gesamte EDV? Wie lange wird die Umstellung wirklich dauern? Befürchtet wurde auch ein jahrelanges Nebeneinander beider Währungen, dazu es aber nicht gekommen ist.

Im Bankbereich gab es auch die Sorge, ob es zum Umstellungszeitpunkt ausreichend Münzen und Banknoten der neuen Währung zur Verfügung stehen würden. „Auch das war kein Problem“, so Alfons Neumayer.

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