55 Jahre als Stadt: Purkersdorf blickt zurück

Erstellt am 10. Mai 2022 | 05:26
Lesezeit: 2 Min
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Blick auf das Zentrum von Purkersdorf von der Feilerhöhe aus (um 1967)
Foto: Chronik zum Festakt 50 Jahre Purkersdorf
Die Stadterhebung 1967 bildete die Initialzündung für die Entwicklung von Purkersdorf.
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Foto: NOEN

Am 27. Mai 1967 wurde Purkersdorf zur Stadt ernannt. Bundespräsident Franz Josef überreichte Bürgermeister Gustav Hein die Stadterhebungsurkunde. Die ganze Stadt war damals auf den Beinen und gestaltete Feierlichkeiten, die über eine Woche dauerten. Im Zuge dessen wurden etwa das Stadtbad oder das Feuerwehrhaus eröffnet.

Seither ist in der Wienerwaldstadt viel passiert: In der jungen Stadt entstanden zahlreiche Vereine und kulturelle Institutionen, etwa die Faschingsgilde „Purkersdorfer Typen“ (1971), der Fußballklub (1977), die Musikschule (1977/1978) oder die Stadtkapelle (1986).

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Empfang des Bundespräsidenten Franz Jonas (1967)
Foto: Foto Chronik zum Festakt 50 Jahre Purkersdorf

Ein Meilenstein war auch der Bau der Hauptplatzumfahrung. Bis 1987 führte die Bundesstraße 1 über den Platz. Rund 11.000 Fahrzeuge ratterten pro Tag über das Kopfsteinpflaster. Mittlerweile ist er zum Herzstück der Stadt geworden und bietet Raum für Schanigärten, Wochenmarkt und kulturelle Events.

Einen weiteren Meilenstein bildete die Gründung des Gymnasiums im Jahr 1996. Es sichert die Präsenz der Purkersdorfer Jugend im Ort und führt dazu, dass zahlreiche Schulkinder einpendeln. Im Anschluss hat sich Purkersdorf zu einer Bildungsstadt entwickelt. Außerdem errichtete die Stadt seit der Stadterhebung vier Kindergärten und eine Kleinkinderbetreuung.

Heute leben nahezu doppelt so viele Menschen in Purkersdorf wie vor 55 Jahren (siehe ganz unten). Und der Ort hat sich zu einer „liebenswerten Stadt“ entwickelt, wie der Kustos des Stadtmuseums Christian Matzka in seiner diesjährigen Festrede beschreibt.

Für ihn ist Purkersdorf mittlerweile ein „Zentrum am Rande von Wien“. Im Laufe der Feierlichkeiten tauchten auch Wünsche für die Zukunft auf, etwa nach einer Universität sowie der Einhausung der Zugstrecke.

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