Panzerglasscheibe als "Endstation" für Panzerknacker. Mittels Bunsenbrenner wollten zwei Täter bei Juwelier Wertl am Stadtplatz einbrechen. Polizei nahm einen Einbrecher fest.

Von Victoria Heindl. Erstellt am 01. August 2019 (03:04)
Mittels Bunsenbrenner haben die beiden versucht, in das Geschäft einzudringen.
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Als Reinhold Wertl um 3 Uhr nachts von der Alarmanlage seines Geschäftes am Stadtplatz geweckt wurde, ahnte er wohl schon, dass das nichts Gutes zu bedeuten hat. Zwei vorerst unbekannte Täter hatten versucht, die Auslagenscheibe des Juweliers aufzubrechen. Zwar gelang das nicht, aber der Schaden ist dennoch enorm: 8.000 Euro.

Bei dem Einbruchsversuch im Juweliergeschäft von Reinhold Wertl entstand ein Schaden in Höhe von 8.000 Euro.
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Als die Polizei am Stadtplatz eintraf, brannte der Bunsenbrenner noch, mit dem die zwei Täter versucht hatten, ein Loch in die Panzerglasscheibe zu brennen. Die Polizei leitete daraufhin sofort eine Fahndung nach den Tätern ein, die auch zum Erfolg führte: Ein Täter konnte durch die Klosterneuburger Beamten festgenommen werden.

„Es war der erste Einbruchsversuch im neuen Geschäft“, erzählt Reinhold Wertl, der zwar froh darüber ist, dass die Panzerglasscheibe so lange Widerstand geleistet hat, aber nun dennoch neben dem Schaden in Höhe von 8.000 Euro auch noch die damit verbundene Arbeit hat.