Kanal in Gablitz wird erneuert. Regenwasserkanal in der Hauersteigstraße wird neu gelegt. Arbeiten starten voraussichtlich im Oktober.

Von Melanie Baumgartner. Erstellt am 09. September 2021 (05:13)
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In der Hauersteigstraße soll ein neuer Regenwasserkanal entstehen. Das Wasser soll schließlich auf Höhe Hauersteigstraße 5 in den Gablitzbach geleitet werden.
GemeindeGablitz

Zu einer Sondergemeinderatssitzung in die Gablitzer Festhalle lud vergangene Woche ÖVP-Bürgermeister Michael Cech. Der Grund: Die Arbeiten für eine Neulegung des Regenwasserkanals in der Hauersteigstraße mussten vergeben werden.

Die Erneuerung sei dringend notwendig, da es in den vergangenen Jahren mehrfach zu heftigen Überschwemmungen kam. „Da der alte Kanal außerdem bereits marod war, sahen wir uns gezwungen, diesen zu erneuern“, erklärt der Ortschef.

Leyrer & Graf erhielt den Zuschlag

Wie bereits berichtet gab es vor einigen Wochen Aufregung wegen eines Rohres, das in der Hauersteigstraße im Gablitzbach endet. Wie Cech damals aufklärte, handelte es sich um den Auslass des neuen Regenwasserkanals. „Nachdem der Parkplatz des unmittelbar daneben liegenden Wohnhauses neu errichtet und asphaltiert worden war, haben wir zuerst den Auslass und dieses Stück des Kanals gebaut“, erklärte der Ortschef. Künftig soll das Regenwasser im Bereich Hauersteigstraße 5 in den Gablitzbach führen.

Trotz einiger Schwierigkeiten – für die alte Anlage waren keine Unterlagen vorhanden – kann bereits in wenigen Wochen mit der Umsetzung begonnen werden. Den Zuschlag erhielt einstimmig die Firma Leyrer & Graf Baugesellschaft mbH mit Kosten in der Höhe von 505.562,88 Euro.

„Konkret umfasst das Projekt eine zweifache Querung der B 1 und das Zusammenfassen der Wassermengen im Kreuzungsbereich der Hauersteigstraße“, erklärt der zuständige Gemeinderat Franz Gruber. Die beiden Querungen befinden sich zwischen den Gassen Graben und Ferdinand-Ramler-Straße sowie zwischen Ferdinand-Ramler-Straße und Kochgasse. Bei Querungen müssen neu errichtet werden.

„Die bestmögliche Abwicklung der Arbeiten wird mit dem Sachverständigen der Bezirkshauptmannschaft besprochen. Es gibt dafür noch keinen Termin aber Bezirkshauptmann Kronister hat uns diesen rasch zugesagt, trotz des corona-bedingten Rückstaus im Bezirk“, erklärt Cech.

Anfang Oktober sollen die Arbeiten voraussichtlich starten. Wie groß die Einschränkungen während der Arbeiten sein werden, ist noch unklar. „ Es wird durch die notwendigen Aufgrabungen sicher zu zweitweisen, einseitigen Beschränkungen kommen, aber wir versuchen, sie so gering wie möglich zu halten“, versichert der Ortschef.