Pressbaumer Winterdienst hat ersten Schneefall gut gemeistert

Die Wirtschaftshof-Mitarbeiter der Stadt kümmern sich um 17 Kilometer Straße, 22.500 Quadratmeter Nebenflächen und um 10,5 Kilometer Gehwege.

Erstellt am 01. Dezember 2021 | 04:21
Lesezeit: 2 Min

Die ersten Vorarbeiten für den unentbehrlichen Winterdienst beginnen bereits nach dem Sommer. Im September und Oktober müssen alle Flächen gemäht werden, Anfang November werden Wege sowie Flächen vom Laub befreit, damit dieses die Schneefräsen während ihres Einsatzes nicht verstopft, die Schneestangen werden ausgeliefert und eingeschlagen sowie die Schneezäune aufgestellt.

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Am vergangenen Freitag zeigte der erste Wintereinbruch seine volle Stärke und hielt den Winterdienst stundenlang auf Trab.

Dienstbeginn um zwei Uhr in der Früh

Wirtschaftshofdirektor Manfred Hebenstreit und sein 13-köpfiges Team waren für den vorausgesagten Schneefall gerüstet. Freitag um zwei Uhr in der Früh begann Hebenstreits Dienst und dauerte wegen des anhaltenden, starken Schneefalls bis 20 Uhr.

Als Erstes verschaffte er sich einen Überblick über den Zustand der Straßen, um zu entscheiden, wie viele Mitarbeiter für den Einsatz notwendig sind. Vorrangig ist immer die Räumung der Straßen. Dafür stehen zwei Lkws ein Unimog und ein Scania zur Verfügung. Besetzt sind sie mit je zwei Männern. Zwei Ersatzfahrer und Hebenstreit als Springer sind als Reserve eingeteilt.

Weiter ging es mit der Kontrolle und Räumung der Bahnwege. Dies geschieht mit zwei Geräten, mit der Schneefräse wird geräumt und gleich dahinter gestreut.

Zwei Handpartien mit jeweils drei Personen kümmerten sich händisch um Bushaltestellen, Fußgängerübergänge, Brücken, Stiegen und diverse Plätze und Gehwege der gemeindeeigenen Immobilien wie zum Beispiel Volksschule oder Rathaus. Weiters ist noch ein Fahrer mit dem Kompaktlader im Ortsgebiet unterwegs. Alle Fahrzeuge sind mit GPS (Globales Positionsbestimmungssystem) ausgestattet und liefern wertvolle Daten, wie Startzeit, Stehzeit, Menge und Art der Streuung und vielem mehr, zur Auswertung.

Am vergangenen Freitag waren der Scania 67 Kilometer, der Unimog 86 Kilometer, der Kompaktlader 34 Kilometer, die auf Winterdienst umgebaute Kehrmaschine 62 Kilometer und die Handpartie 65 Kilometer unterwegs und es wurden 11,6 Tonnen Salz gestreut. Der erste Schneefall war also eine große Herausforderung, die von der Winterdienst-Truppe in gemeinsamer Anstrengung bewältigt wurde.

Subfirmen unterstützen Wirtschaftshof

Neben den Mitarbeitern des Wirtschaftshofs sorgen vier Subunternehmen für die restliche Räumung der 46 Kilometer langen Straßen und Gehwege. Von Dezember bis März hat der Winterdienst Bereitschaft und muss jederzeit erreichbar sein. Urlaub für zwei oder drei Tage ist in dieser Zeit nur in Absprache mit den Kollegen möglich.