Babyglück im Tierpark. Die Landschildkröte Hermine ist eines der kleinsten Tierkinder im Gehege.

Von Markus Huebmer. Erstellt am 12. Oktober 2019 (04:36)
Clemens Wodak
Vorsichtig macht die kleine Babyschildkröte ihre ersten Schritte. Aus einem der drei Eier, die Gabriele Wodak im Gehege fand, schlüpfte sie kürzlich aus.

„Eine winzige Landschildkröte ist bei uns aus einem Ei geschlüpft“, erzählt Gabriele Wodak vom Tierpark Wolfsgraben erfreut. „Drei Eier fand ich heuer im Gartengehege unserer Schildkröten und brachte sie sicherheitshalber zum Ausbrüten zu Herrn Munz nach Pressbaum.“ Und tatsächlich: Aus einem der Eier schlüpfte ein Jungtier. Gleich bekam die kleine Schildkröte den Namen Hermine.

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Bevor bald die Winterruhe beginnt, genießt die kleine Hermine mit ihrer Mutter die letzten wärmenden Strahlen der Herbstsonne.

Sofort schloss Gabriele Wodak das kleine Tier in ihr Herz. „Das entzückende Schildkrötenbaby ist für mich ein Wunder der Natur“. Kaum größer als ein Eurostück ist die Babyschildkröte Hermine schon gänzlich selbstständig. „Sie hat auch durchaus ihren eigenen Willen“, verrät Wodak mit einem Lächeln auf den Lippen. In einem wohltemperierten Terrarium mit ausreichend Feuchtigkeit genießt das Tierbaby frische gehackte Wiesenkräuter und frisch geerntete und geschälte Cocktailtomaten aus dem Garten.

Winterruhe bei rund 5 Grad Celsius

„Jetzt im Oktober muss man langsam den Winterschlaf der Schildkröten vorbereiten“, empfiehlt Wodak. Die ideale Temperatur zum Überwintern liegt bei 5 Grad Celsius. Es eignen sich ein kühler Keller oder das Gemüsefach des Kühlschrankes. Vor der Winterruhe sollten die Tiere gewogen und auf eventuelle Verletzungen untersucht werden.