Happy End für Enten. Die beiden gefiederten Partner haben nach einigen Schwierigkeiten nun ein glückliches Leben.

Von Marlene Trenker. Erstellt am 28. September 2019 (03:01)
Susanne und Gustav genießen nach einer schweren Zeit ihr Liebesglück im Tierpark Wolfsgraben. Jutta Kirchner
Jutta Kirchner

Ein Happy End und eine Liebesgeschichte gibt es im Tierpark Wolfsgraben. Angefangen hat alles nicht so gut. Die Ente Susanne kam mit einem gebrochenen Bein in den Tierpark. „Für eine Ente normalerweise ein Todesurteil“, erzählt Gabriele Wodak.

Die engagierte Chirurgin Viktoria Dobretsberger wagte jedoch eine schwierige Operation und machte Susannes Bein tatsächlich wieder funktionsfähig. „Drei Monate musste Susanne ihr Bein schonen und sich trotz liebevoller Pflege in einem Käfig langweilen“, erzählt Wodak über die schwierige Zeit der
Ente.

Gustav hat seine Partnerin verloren

In dieser Zeit kam Gustav nach Wolfsgraben. Er hatte seine Frau verloren, die von einem Fuchs gefressen worden war. Die Ente Gustav war nun ganz allein. Gustav harrte freiwillig mehr als sechs Wochen lang Tag und Nacht neben Susanne aus, schnäbelte mit ihr und glättete ihre Federn. Als Susanne ihre ersten Schritte ins Freie machte, wich er dann auch nicht mehr von ihrer Seite.

„Schließlich erhörte ihn seine Angebetete und seither spazieren sie gemeinsam über die Wiese und sind nun ein unzertrennliches Liebespaar“, freut sich Gabriele Wodak über das Happy End zweier Enten, die eine schwere Zeit zu überstehen hatten.