Die Grippe-Saison steht vor der Türe. Influenza ist zwar immer noch nicht heilbar, aber jährliche Impfungen können vorbeugend wirken.

Von Maria Prchal. Erstellt am 03. November 2016 (04:45)
Mit einer Impfung schützt man sich nicht nur selber, sondern auch andere.
NOEN, shutterstock.com/Image Pint FR

Der Hals schmerzt, die Glieder sind schwer, die Nase rinnt – die kalte Jahreszeit bringt auch einige unangenehme Krankheitssymptome mit sich. Mit einer echten Grippe liegt man sogar bis zu zwei Wochen flach. Wie man diese erkennt, erklärt Allgemeinmediziner Harald Ruth: „Es ist ein abrupt eintretendes, starkes Krankheitsgefühl. Die Symptome sind leider relativ unspezifisch, aber vor allem das hohe Fieber unterscheidet die Influenza von einem grippalen Infekt.“

Impfung als vorbeugende Maßnahme

Vorbeugend kann eine Impfung wirken. Diese muss jedes Jahr aufs neue durchgeführt werden, denn da sich das Virus anpasst, muss auch der Impfstoff adaptiert werden. „Ich und mein ganzes Personal sind geimpft. Im Wesentlichen ist es für jeden zu empfehlen, den jeder kann das Virus weitergeben“, würde Ruth zu einer Grippeimpfung raten. Vor allem immunschwache Personen sind gefährdet, wie ältere Menschen.

Doch Ruth adressiert nicht nur diese: „Junge Menschen, die mitten im Leben stehen, ignorieren oft die Krankheit. Das kann aber Langzeitschäden wie Herzmuskelentzündungen zur Folge haben.“ Bei Kindern wiederum sei der Vorteil, dass diese in der Regel Ruhe geben und fiebern. Damit ist die Krankheit schnell überstanden.

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