SPÖ ärgert sich über fehlende Zustellungen. Zum zweiten Mal kam es nun schon vor, dass eine Parteizeitung im Irenental nicht ausgetragen wurde.

Von Marlene Trenker. Erstellt am 06. Februar 2019 (05:31)
SPÖ Tullnerbach
Vizebürgermeister Wolfgang Braumandl ärgert sich nicht nur über die nicht ausgetragenen Hefte, sondern auch über die Vorgehenswiese der Post.

Im Irenental gab es im abgelaufenen Jahr Probleme mit der Postzustellung. Laut Vizebürgermeister Wolfgang Braumandl (SPÖ) wurde die Parteizeitung „WIR in Tullnerbach“ in einigen Teilen des Irenentals nicht ausgetragen. Auch Müllabfuhrpläne sollen es nicht bis in die einzelnen Postkästen geschafft haben.

Das Auslieferungsdatum für die Parteizeitung sollte der 14. Dezember 2018 sein. In Teilen des Irenentales, wie der Kriehuberstraße oder der Walterstraße, kam die Zeitung jedoch nie an.

„Was mich aber noch mehr ärgert, dass ich seit fünf Wochen keine inhaltliche Stellungnahme seitens der Post erhalten habe“ Wolfgang Braumandl

„Dies ist auch nicht das erste Mal. Bereits beim Austragen der Ausgabe ,WIR in Tullnerbach‘ im Oktober wurden zumindest Teile der Haushalte in 3011 Irenental nicht beliefert. In den Ortteilen Lawies und Untertullnerbach hat die Zustellung dagegen aber gepasst“, zeigt sich Braumandl verärgert. Besonders die fehlende Zustellung im Dezember stößt Braumandl sauer auf, denn diese enthielt auch die Einladung für den Silvesterpunsch beim Wundererplatz. Außerdem ist Braumandl über die Vorgehensweise der Post verärgert. „Was mich aber noch mehr ärgert, dass ich nunmehr seit fünf Wochen keine inhaltliche Stellungnahme seitens der Post erhalten habe“, erzählt Braumandl weiter. Noch dazu kommt der finanzielle Schaden, der dadurch entstanden ist.

Seitens der Post ist das Problem bekannt. „Wir haben mit dem Kollegen vor Ort gesprochen“, sagt David Weichselbaum aus der Presseabteilung der Post. Es ist ein Fehler passiert. „Aktuell sehen wir uns die Situation noch an“, erklärt Weichselbaum.

Grundsätzlich ist die Post auch bereit für eine Rückerstattung. „Wir werden uns mit dem Auftraggeber in dieser Hinsicht in Verbindung setzen, sagt Weichselbaum. „Derzeit sind wir noch auf der Suche nach der Fehlerquelle, um das Problem möglichst schnell zu lösen“, sagt Weichselbaum über die weitere Vorgehensweise der Post.

Für die Irenentaler wird wohl die aktuelle Ausgabe (Ende 2018) von „WIR in Tullnerbach“ nur im Internet zu lesen sein, unter: http://www.tullnerbach.spoe.at.