Vereinsfreundlichste Gemeinde im Bezirk. Ausgezeichnet / Die Stadt Purkersdorf erhielt beim Wettbewerb "Vereinsfreundlichste Gemeinde 2014" die beste Bewertung im Bezirk.

Von Ernst Susicky. Erstellt am 18. Juni 2014 (09:53)
NOEN, Susicky
Bürgermeister Karl Schlögl und Stadtrat Harald Wolkerstorfer werben für den Jakobimarkt am 19. Juli.

Zum zweiten Mal wurde die Stadt Purkersdorf zur „Vereinsfreundlichsten Gemeinde“ im Bezirk Wien-Umgebung gewählt. „Wir haben ungefähr 70 Vereine in Purkersdorf und das bei 9.400 Einwohnern, noch dazu, wo wir so nahe bei Wien sind“, so Bürgermeister Karl Schlögl stolz. Er freut sich, dass die Wienerwaldstadt die Auszeichnung nun schon zum zweiten Mal entgegennehmen kann. Die Preisverleihung wird im Herbst in St. Pölten stattfinden.

Im Vorjahr hat die Gemeinde rund 600.000 Euro an Subventionen an die Vereine ausgeschüttet. „Damit haben wir vor allem Aktivitäten unterstützt“, informiert Schlögl und meint damit diverse Meisterschaften bei den Sportvereinen oder die Denkmalpflege des Stadtverschönerungsvereines. „So weit es möglich ist, stellen wir auch unsere kommunale Infrastruktur zur Verfügung“, so Schlögl weiter. Busse der Gemeinde werden zum Teil kostenlos zur Verfügung gestellt, Gemeindearbeiter, aber auch die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr helfen, wenn Not am Mann ist. Auch werden Werbeflächen der Gemeinde den Vereinen zu einem kostengünstigeren Preis angeboten.

"Bin stolz auf unser blühendes Vereinsleben"

Zudem gibt es einen eigenen Vereinskoordinator, Harald Wolkerstorfer, der sich um die Belange der Vereine in Purkersdorf kümmert. Eine seiner Aufgaben ist, den Jakobimarkt, der heuer am Samstag, 19. Juli, statt findet, zu koordinieren. „Das ist ein Fest der Vereine“, so Wolkerstorfer, dem der „Zusammenhalt der Vereine“ sehr wichtig ist. Dieser Zusammenhalt werde „durch viele Maßnahmen lebendig gehalten“, so der Stadtrat weiter, beispielsweise der genannte Markt oder die Theateraufführung im Steinbruch Dambach, bei dem Mitglieder des Theaters Purkersdorf gemeinsam mit Mitgliedern der Seniorenvereine, des Stadtverschönerungsvereines und der Freiwilligen Feuerwehr für einen reibungslosen Ablauf sorgen.

Abschließend hält Bürgermeister Karl Schlögl fest: „Ich bin stolz auf unser blühendes Vereinsleben. Es trägt stark zur Verständigung innerhalb der Gemeinde bei. Die Vereine sind etwas Verbindendes über Generationsgrenzen, gesellschaftliche Schichten und politische Parteien.“


Kriterien

Bei der Auswahl der Sieger wurde

  • die Anzahl der Vereine in Bezug auf die Einwohner

  • die finanzielle Unterstützung der Gemeinde, im Bezug auf das Gesamtbudget der Gemeinde, sowie die Anzahl der Vereine, die finanzielle Untertützung erhalten haben

  • die Unterstützung der kommunalen Infrastruktur

  • die ideelle Unterstützung

jeweils als Kategorie gleichwertig behandelt. Größe und Finanzkraft der Gemeinden wurden berücksichtigt, besondere Aktivitäten der Gemeinden, wie z.B.:

  • Tag der Vereine

  • eigener Vereinskoordinator im Gemeinderat

  • eigene Vereinszeitung

wurden zusätzlich berücksichtigt.
 

Die Siegergemeinden aus dem Jahr 2013 wurden laut Jurybeschluss heuer nicht bewertet.