Es „lechnert“ weiter im Gemeinderat. Klaus Eichinger (ÖVP) hört aus familiären Gründen auf. Ihm folgt Simon Lechner – der bereits vierte Lechner im Ortsparlament.

Von Martin Gruber-Dorninger. Erstellt am 07. September 2017 (17:47)
Claudia Bock heißt Simon Lechner als Gemeinderat der ÖVP willkommen.
NOEN, privat

Klaus Eichinger gab kürzlich seinen Rückzug aus der Regionalpolitik bekannt. Ihm folgte, wie sollte es auch anders sein in Wolfsgraben, ein Mandatar namens Lechner nach – nämlich Simon Lechner.

Er ist 26 Jahre alt, hat bereits seit dem Vorjahr seinen Studienabschluss und unterrichtet im Kollegium Kalksburg im 23. Wiener Gemeindebezirk Liesing. Seit dieser Woche ist Simon Lechner Mitglied des Wolfsgrabener Gemeinderates.

„Klaus Eichinger scheidet aus familiären Gründen und aus Zeitmangel aus dem Gemeinderat aus“, erklärt Bürgermeister Claudia Bock. Seine Agenden übernimmt Simon Lechner in vollem Umfang. Das betrifft den Ausschuss Jugend, Sport, Familie und Soziales sowie den Prüfungsausschuss.

Lechner fühlt sich für die Aufgabe bereit

„Ich denke, dass dies ganz gut passt. Ich bin zwar noch recht jung, bin aber seit zwölf Jahren in diversen Vereinen tätig“, fühlt sich Lechner auf dem richtigen Platz. Er will sich vor allem auch in der Jugendarbeit einbringen.

Mit Simon zieht nun bereits der vierte Lechner in den Wolfsgrabener Gemeinderat ein. Seine Namensvetter Herbert, Stefan und Sabine halten dort bereits die Stellung, alle in der ÖVP-Fraktion. „Wir sind nur weitschichtig miteinander verwandt. So gesehen ist es doch eher ein Zufall“, klärt Simon Lechner über das Namenskuriosum auf.