Mauerbacher Gemeinderat: Radlherr folgt auf Stoll

Aktualisiert am 09. Mai 2022 | 21:47
Lesezeit: 2 Min
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Andreas Radlherr wurde von Bürgermeister Peter Buchner bereits als Gemeinderat angelobt.
Foto: privat
Erneut gibt es im Mauerbacher Gemeinderat einen Wechsel. ÖVP-Gemeinderätin Astrid Stoll legte ihr Mandat aus beruflichen Gründen zurück, Andreas Radlherr rückt nach.
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„Nachdem ich als Ärztin im Krankenhaus mit zahlreichen Abend- und Nachtdiensten konfrontiert bin, aber auch bei der Damenmannschaft des Wiener Sportclubs zahlreiche Trainings am Abend stattfinden, ist es für mich nicht möglich die Termine und Aufgaben als Gemeinderätin der Marktgemeinde Mauerbach in der Art und Weise wahrzunehmen, wie ich mir das selbst vorstelle und wünsche. Ich blicke daher gerne auf eine spannende Zeit zurück und bin weiterhin mit Mauerbach verbunden", begründet Stoll ihren Rücktritt.

ÖVP-Bürgermeister Peter Buchner bedankt sich bei ihr und betont: „Wenn es ihre Zeit zulässt, freuen wir uns, wenn sie sich dann wieder in der Mauerbacher Gemeindearbeit einbringt.“
Ihre Nachfolge übernimmt der 55-jährige Andreas Radlherr.

Der Landwirt engagiert sich bereits seit über 20 Jahren im Niederösterreichischen Bauernbund, davon zwölf als Teilbezirksobmann für Purkersdorf. Jetzt möchte er Mauerbach aktiv mitgestalten, weshalb er auch die Nachfolge von Astrid Stoll im Gemeinderat angetreten ist. Sein Fokus wird künftig auf der Landwirtschaft liegen.

„Ich möchte mich in erster Linie um die Grundwidmungsangelegenheiten kümmern und hier schauen, dass die Landwirtschaft nicht zu kurz kommt“, sagt Radlherr im NÖN-Gespräch. Auch für die Themen Nachhaltigkeit, Regionalität und Versorgungssicherheit möchte er sich einsetzen.

Diese Gemeinderatsperiode möchte er auf alle Fälle noch fertig machen. „Ich stehe zu meinem Wort und werde die gesamte Periode Gemeinderat bleiben. Wie es dann weitergeht und inwieweit es sich dann zeitlich bei mir ausgeht, kann ich aber noch nicht sagen“, so der frisch angelobte Mandatar. Wichtig ist ihm zudem, mit den anderen Fraktionen gut zusammenzuarbeiten.

In welchen Ausschüssen Radlherr vertreten sein wird, stand zu Redaktionsschluss noch nicht fest.

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