Die besten Kekse von niederösterreichischen Bäuerinnen. Ein gemütlicher Wintertag ist erst perfekt, wenn der Duft von Zimt in der Luft liegt und die ersten Weihnachtsplätzchen auf ihre Verkostung warten. Drei niederösterreichische Bäuerinnen verraten ihre besten Keksrezepte.

Von Stefanie Brandstetter. Erstellt am 10. Dezember 2019 (21:59)
Besonders in der Adventzeit sind Kekse eine willkommene Abwechslung zu Torten und Kuchen.  
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Rumschnitten von Eva Hubegger

Eva Hubegger aus Gresten vom Biohof „Vorderweg“ ist 31 Jahre alt und bietet auch Urlaub am Bauernhof an.

Vorbereitung

18 dag Butter

38 dag Zucker

3 Eier

1/4 bis 3/8 Liter Milch

4,5 dag Kakao

3/4 Packung Backpulver

38 dag Mehl

Fertigstellung

25 dag Kokosfett

90 g Schokolade

1/8 Liter Rum

25 dag Staubzucker

Zubereitung
Zunächst die Grundmasse zubereiten. Butter mit Zucker und Eiern schaumig rühren, Milch, Kakao, Backpulver und Mehl dazu geben und mixen, bis eine cremige, zähflüssige Masse entsteht.

Am Backblech glatt ausstreichen, bis keine Luftblasen mehr in der Masse sind. Bei 180 Grad backen bis sich der Rand leicht vom Backblech löst.

Damit der Teig nicht austrocknet, mit einem Geschirrtuch bedecken und auskühlen lassen, am besten über Nacht. Am nächsten Tag kleine Ecken schneiden zum Tunken.

Zum Tunken

Das Kokosfett im Wasserbad erwärmen und die Schokolade darin zergehen lassen. In einem weiteren Gefäß den Rum mit Staubzucker gut mixen und in die Schokomasse unterrühren.

Nun alle Ecken in die Masse tunken und kurz abtropfen lassen. Anschließend in Kokosette wälzen und ab in die Keksdose!

Tipp der Bäuerin: „Ich persönlich gebe immer mehr Rum dazu, dann sind die Rumschnitten besonders saftig.“

Glasierte Monde von Maria Schweinzer

Maria Schweinzer aus Euratsfeld ist 43 Jahre alt und betreibt einen Acker- und Grünlandbetrieb mit Schafen und Hühnern.

Vorbereitung

25 dag Butter

8 Eier

25 dag Zucker

7 Rippen geriebene Schokolade (24g)

24 dag Mehl griffig

Glasur

45 dag Zucker

1/8 Liter Rum

Zitronensaft einer halben Zitrone

Zubereitung

Butter mit Zucker und Eidottern schaumig rühren. Anschließend Mehl und Schokolade einmengen und am Schluss den Schnee unterheben. Auf das Blech streichen und bei 180 Grad backen.

Für die Glasur Zucker, Rum und Zitronensaft vermengen und noch als warmen Überguss auf die Masse geben. Auskühlen lassen und Monde ausstechen.

Tipp der Bäuerin: „Ein besonders gutes Rezept für die stressige Weihnachtszeit, da man aus dieser einfachen Masse viele Kekse herausbringt."


Spritzgebäck „Schoko“ von Gertraud Proidl

Gertraud Proidl ist eine 77-jährige Heurigenwirtin aus Senftenberg.

Vorbereitung

18 dag Butter

6 dag Zucker

1 Packung Vanillezucker

2 Eidotter

20 dag Mehl

1 Esslöffel Milch

12 Rippen Schokolade

Füllung

Ribiselmarmelade

Zubereitung

Die Butter mit dem Mixer schaumig rühren und nacheinander Zucker, Vanillezucker, Eidotter, zerlassene Schokolade, Mehl und Milch hinzugeben. Die Masse in einen Spritzsack (Sterntülle) füllen und auf ein gut befettetes Backblech kleine Haufen spritzen.

Anschließend das Blech mittig im Ofen circa 10-15 Minuten bei leichter Mittelhitze backen.

Wenn die Kekse ausgekühlt sind, mit Marmelade zusammenlegen und einen Tupfen Schokoglasur oben drauf.

Tipp der Bäuerin: „Falls sich die Masse nur schwer aus dem Spritzbeutel spritzen lässt, hilft ein Schuss Milch.“

Dieser Beitrag wurde in einer Lehrveranstaltung im Zuge einer Kooperation mit dem Bachelor-Studiengang Medienmanagement an der FH-St. Pölten erstellt.