29. Börsenwein stammt aus dem Hause Prickler. Das Rotweingut Prickler wurde auserwählt den „Barrique de Beurse 2020“ zu kreieren. Am Donnerstag wurde er präsentiert.

Von Isabella Kuzmits. Erstellt am 14. September 2021 (12:37)

Der „Barrique de Beurse“ ist jedes Jahr eine große Auszeichnung für jenen Winzer, der ihn vinifizieren darf und ein besonderer Wein, der nur in limitierter Auflage von rund 2.500 Flaschen verfügbar ist. „Es war uns eine große Ehre, die Rotweincuvée bestehend aus Merlot, Cabernet Sauvignon, Blaufränkisch und Zweigelt aus dem Jahrgang 2019 zu präsentieren“, meinte Kellermeister Christian Prickler, der gemeinsam mit einem hochrangigen Verkostungsteam der Wiener Börse den Wein kreiert hat.

Der Barrique de Beurse ist im Jahr 1991 „aus einer Weinlaune heraus entstanden. Wer hätte gedacht, dass diese Idee 29 Jahre später immer noch Bestand hat“, erzählte Initiator Johann Wanovits bei der Präsentation am vergangenen Donnerstag in Lutzmannsburg.

Der Wein stammt immer aus dem Burgenland und wird traditionell nicht zum Kauf, sondern typisch für die Börse zur Zeichnung angeboten. Rund 14 Verkostungsrunden hat es heuer gedauert, um die perfekte Cuvée zu kreieren. Gesegnet wurde diese vom Wiener Dompfarrer Toni Faber.

Das Etikett, welches immer entweder einen Bären (für einen fallenden Jahresindex) oder einen Stier (für einen steigenden Jahresindex der Börse) beinhaltet, stellte heuer einen Bären dar, der von dem heimischen Künstler Walter Stifter gemalt worden ist.

„Der Barrique de Beurse 2020 überzeugt mit einem tiefdunklem Rubingranat mit violetten Reflexen sowie dem Duft nach dunklen Waldbeeren. Er ist ein Wein mit langem Abgang und hohem Reifepotenzial“, so Christian Prickler.