Marillenzeit beginnt und wird gefeiert. In der Wachau hat die Erntezeit der Frühsorten der Marillen gestartet. Die Haupternte geht dann nächste Woche so richtig los.

Von Teresa Sturm. Erstellt am 10. Juli 2019 (16:14)
Stefan Fürtbauer
Die Wachauer Marille ist mit ihrem Namen EU-geschützt.

In den Wirtshäusern in der Wachau, aber auch im Rest Niederösterreichs stehen sie wieder auf der Speisekarte: Marillenknödel. Denn die Frühernte der Wachauer Marille hat nun begonnen. Die Haupternte startet dann mit kommender Woche. Weil die Wachauer Marille besonders süß schmeckt, ist sie sogar von der EU unter dem Namen geschützt worden.

Marille auch in Schnapsform

Während das ganze Jahr Wachauer Marillenprodukte vor allem in flüssiger und verkochter Form als Marmelade, Säfte, Liköre oder Schnäpse verkostet werden können, stehen nun die frischen Früchte im Mittelpunkt. Diese können entlang der Donau in der Wachau bei verschiedensten Ständen gekauft werden. sind nun die frischen Marillen die Stars der Wachauer Wirtsstuben und Wirtshausküchen.

Vorsicht beim Kauf

Nicht jeder Marille ist auch eine Wachauer Marille, daher ist beim Kauf Vorsicht geboten. Die entsprechenden Logos müssen unbedingt auf den Kartons sein, das ist ein Marillenzisterl. Um die berühmte Frucht zu erhalten hat sich im Jahr 2003 der Verein "Original Wachauer Marille" gegründet. Das Siegel des Vereins dürfen nur Betriebe führen, die sich verpflichten, die seit mehr als 100 Jahren in der Wachau üblichen Sorten von besonderer Qualität zu produzieren.

Ein eigenes Fest hat die Wachauer Marille übrigens auch: In Spitz findet der Marillenkirtag von 19. bis 21. Juli statt, das Marillenfest „Alles Marille“ können Fans der Frucht in Krems am Wochenende (von 12. bis 14. Juli) besuchen.