Allerlei rund um das Ei. Zu Ostern essen wir besonders viele Eier. „Ist das noch gesund?“, fragt man sich vielleicht bei der Osterjause. Ein Ei versorgt uns jedenfalls mit einer ganzen Reihe an Nährstoffen. Es enthält schließlich alles, was ein heranwachsendes Küken braucht. Für uns Menschen liefern Eier unter anderem hochwertiges Eiweiß und Omega-3-Fettsäuren.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 18. April 2019 (02:44)
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Täglich Eierpecken, zur Nachspeise gibt’s dann Osterlamm und Kuchen. Mehrere gefärbte und in Mehlspeisen verarbeitete Eier kommen zu Ostern schon auf den Tisch. Irgendwann kommt vielleicht das schlechte Gewissen und der Begriff Cholesterin drängt sich auf.

Tatsächlich sind Eier mit einem durchschnittlichen Gehalt von 250 Milligramm pro Ei die Haupt-Cholesterinquelle der meisten Erwachsenen. In einigen Studien konnte aber gezeigt werden, dass das Cholesterin aus dem Hühnerei, durch eine Senkung der körpereigenen Cholesterinproduktion, nicht zu einer Erhöhung des Cholesterinspiegels führt. Außerdem wird vermutet, dass das Lecithin im Hühnerei die Aufnahme des Cholesterins vom Darm in den Körper noch zusätzlich hemmt. Als einziger negativer gesundheitlicher Effekt werden Verdauungsprobleme genannt.

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Ob Eier von Freilandhennen, wie diesen, stammen, ist auf der Verpackung nachzulesen.Fotos: LandschafftLeben

Der menschliche Körper kann nur 30 Gramm Eiweiß auf einmal aufnehmen. Das entspricht drei Eiern. Das überschüssige Eiweiß wird über die Nieren ausgeschieden. Einer der positiven Auswirkungen des Eikonsums für unseren Körper ist die Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren. Am Speiseplan der meisten Menschen sind die Hauptquelle dafür Meeresfische. Das Ei stellt eine heimische Alternative dazu dar. Ein Freilandei enthält übrigens mehr Omega-3-Fettsäuren. Das kommt daher, dass die Hühner im Freien unterwegs sind und dort am Boden picken.

Besonders wertvoll ist das Eiweiß aus Eiern in Kombination mit Kartoffeln im Verhältnis 1:2. Diätologen sprechen hier von der höchstmöglichen biologischen Wertigkeit. Aus nur 100 Gramm dieser Mischung können 136 Gramm körpereigenes Eiweiß aufgebaut werden. Der Grund dafür ist, dass die Kombination aus Kartoffeln und Ei einen sehr hohen Anteil an lebenswichtigen Eiweißbausteinen liefert, die der Körper selbst nicht herstellen kann. Diese Eiweißbausteine sind hervorragend für den Aufbau von Körperzellen geeignet, besonders auch von Muskeln.

Wie werden Eier in Österreich erzeugt? Wo können Käfigeier versteckt sein? Diese Fragen werden auf der Webseite www.landschafftleben.at beantwortet. Dabei werden auch kritische Themen wie das Töten männlicher Küken und österreichische Besonderheiten aus neutraler Sicht beleuchtet. Eine fünfteilige Videoreihe zeigt eindrucksvolle Bilder, unter anderem die Entstehung von Eiern im Inneren einer Henne.