Kekse für alle!. Bei der Zubereitung von Weihnachtsbäckerei kann man auf die Zutaten achten. Damit jeder mitnaschen kann.

Erstellt am 27. November 2018 (01:12)
Eine Freundin mit Zöliakie, ein Bruder mit Laktoseintoleranz, ein Onkel mit Diabetes … viele Freunde und Verwandte können bei Keks-tellern nicht immer einfach zugreifen. Wird aber auf die Zutaten geachtet, können alle genießen.
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Natürlich. Kekse kann man auch kaufen. Von anderen backen lassen. Doch: „Anders als bei gekaufter Ware wissen Sie bei Ihren eigenen Keksen genau, was drinnen ist“, schreibt die Weinviertler Seminarbäuerin Elisabeth Lust-Sauberer in ihrem Buch „Süße Bauernweihnacht“.

Das ist besonders dann wichtig, wenn es darum geht, Kekse zu zaubern, die auch jene genießen können, die nicht alles essen dürfen. Zum Beispiel Menschen mit Nahrungsmittelallergien. Gegen Nüsse und Erdnüsse etwa. Oder Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit, eine Mischform aus Allergie und Autoimmunerkrankung, wie das Öffentliche Gesundheitsportal Österreich verrät. Sie führt zu verschiedenen Beschwerden des Magen-Darm-Traktes und kann Folgen durch Mangelernährung nach sich ziehen. „Bestimmte Getreidesorten müssen strikt gemieden werden.“

"Kleine Mengen Zucker sind erlaubt"

Wesentlich häufiger sind Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Etwa 15 Prozent sind dem Gesundheitsportal zufolge davon betroffen. Auch hier geht es darum, bestimmte Stoffe in der Ernährung zu vermeiden, um Beschwerden zu verhindern. Wie etwa Milchzucker (Laktose) oder Fruchtzucker (Fruktose) oder auch histaminreiche Nahrungsmittel.

Auf ihre Ernährung achten müssen auch Diabetiker, in Österreich schätzungsweise 650.000. Wobei: „Abwechslungsreiche, vollwertige Diabetes-Kost unterscheidet sich heutzutage kaum von der Ernährung, die ohnehin als gesunde Kost für die gesamte Familie empfohlen wird“, schreiben Claudia Francesconi und Peter P. Hopfinger. Sie ist aber besonders wichtig, um Blutzuckerschwankungen und Spätschäden vorzubeugen.

Was in Sachen Kekse & Co. interessant ist? „Kleine Mengen Zucker sind erlaubt.“