Pannenstreifen soll auf A4 bei Stau genützt werden

Verkehrsminister Norbert Hofer kündigt ab der ersten Julihälfte eine Maßnahme zur Beschleunigung für Benützer der Ostautobahn beim Knoten Schwechat an.

Erstellt am 04. April 2018 | 10:17
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Auto für Mibilität nicht wegzudenken
Foto: APA (Symbolbild/dpa)

Die Ostautobahn (A 4) wird an der Grenze von Niederösterreich zu Wien zur Teststrecke für eine Verkehrsbeschleunigung. Auf einem vier Kilometer langen Teilstück zwischen dem Knoten Schwechat und der Abfahrt Simmeringer Heide wird ab Anfang/Mitte Juli bei Staubildung der Pannenstreifen für den Verkehr freigegeben. Das kündigte Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ) der NÖN am Rande des Ministerrats im Bundeskanzleramt an.

Die Strecke und der Verkehrsfluss werden von der Autobahngesellschaft Asfinag überwacht. Bei Staubildung fährt ein Asfinag-Mitarbeiter den Pannenstreifen ab, um etwa zu kontrollieren, ob Fahrzeuge abgestellt sind oder es andere Hindernisse gibt.

"Das macht wirklich Sinn"

Mit Hilfe von Überkopf-Wegweisern wird den Autofahrern die Öffnung des Pannenstreifens auf den A-4-Teilstück angezeigt. Für Hofer ist es ein Testlauf für weitere Nutzungen des Pannenstreifens bei Stau.

Der Verkehrsminister führt dabei vor allem die geringen Kosten ins Treffen. Wenn man diese in Relation zum Bau einer weiteren Spur auf einer Autobahn setze, "dann macht das wirklich Sinn", erklärte Hofer der NÖN.