Römerland arbeitet an einer Regions-App. Bei einem ersten Workshop definierten Vertreter der Region Ziel und Zweck sowie erste Inhalte der neuen Software.

Von Susanne Müller. Erstellt am 21. November 2018 (04:30)
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Beim ersten Workshop für die App: Bernadette Käfer, Regionsobmann Hans Rupp, Roland Böhm vom Flughafen und Thomas Höllriegl von der Firma „gemdat Niederösterreich“.

Im Büro des Regionalentwicklungsvereins Römerland Carnuntum (RLC) rauchten in der Vorwoche die Köpfe. Vertreter von Organisationen, Institutionen und Gemeinden der Region hatten sich zusammengefunden, um bei einem ersten Workshop abzustecken, was eine Regions-App können sollte.

Die Ausgangsfrage, der sich die Teilnehmer in Kleingruppen widmeten, war jene nach dem Ziel und Nutzen einer solchen App. Und schon da gingen die Meinungen anfangs zum Teil deutlich auseinander. Während etwa die Winzer vor allem Gäste der Region mit einer solchen App ansprechen wollen, forderte etwa Bäuerinnen-Vertreterin Annemarie Raser, dass auch die Bewohner der Region als Nutzer und Konsumenten gesehen werden sollten.

Für wieder andere sollten auch potenzielle künftige Bewohner oder Betriebe des Römerlands Carnuntum mit einem solchen Tool angesprochen werden. Römerland Carnuntum-Obmann Hans Rupp zeigte sich überzeugt, dass es gerade mit einer App möglich sei, verschiedene Nutzergruppen anzusprechen. So sollen etwa die Themen nach individuellen Interessen gefiltert werden können. „Wenn wir die Sehnsucht nach Geschichten und Spannung nicht befriedigen können, erreichen wir auch den Zweck nicht“, hob Tourismusverbands-Chef Franz Schodritz die Bedeutung einer ansprechenden Aufmachung hervor.

Letztendlich wurde man sich einig, dass die App sowohl auf Touristen als auch auf die Bewohner der Region ausgerichtet sein kann und soll. Am Ende des Tages präsentierten die Untergruppen ihre Ergebnisse. In einer Kleingruppe soll für dieses Material nun eine Struktur erarbeitet werden. Für Jänner oder Februar ist der nächste Termin in der großen Runde geplant, bei dem dann diese Detailarbeit diskutiert werden soll. „Die Bereitschaft, etwas gemeinsam zu machen, ist von allen da“, freut sich RLC-Geschäftsführerin Gabriele Preisinger.

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