Arbeiter stürzt von Gerüst in die Tiefe. Drei Notärzte versorgten Oberösterreicher. Er befindet sich am Weg der Besserung.

Von Stefan Obernberger. Erstellt am 12. Juni 2014 (15:00)
NOEN, zVg
Unfall in der OMV-Raffinerie.
Schwerer Arbeitsunfall am vergangenen Mittwochnachmittag in der Raffinerie: Ein 56-jähriger Angestellter einer Fremdfirma stürzte bei Bauarbeiten von einer Plattform mehrere Meter in die Tiefe und wurde schwer verletzt.

„Keine bleibenden Schäden“

Das Betriebsnotarztteam der OMV, das Rote Kreuz Schwechat und der Notarzthubschrauber Christophorus 9 standen im Einsatz. Nach der Stabilisierung und präklinischen Erstversorgung wurde der Mann ins Meidlinger Unfallkrankenhaus geflogen. Sofort durchgeführte Untersuchungen gaben rasch Entwarnung. Akute Lebensgefahr bestand nicht.

„Der Patient befindet sich noch auf der Überwachungsstation, es geht ihm aber schon den Umständen entsprechend gut“, so Gabriela Würth, Pressesprecherin der AUVA, auf Anfrage der NÖN. Robert Lechner bestätigt seitens der OMV den tragischen Unfall. „Die vorläufige Diagnose ergab Knochenbrüche, aber keine bleibenden Schäden“, heißt es in einer Stellungnahme.

Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist nicht geklärt, zumal das Opfer selbst noch nicht befragt werden konnte, wie das Stadtpolizeikommando mitteilt. Auch das Arbeitsinspektorat hat mit den routinemäßigen Erhebungen begonnen. Mit Ergebnissen rechne man jedoch erst in einigen Wochen.