Skelettfund in Stadt sorgte für Aufregung. In zwei Metern Tiefe stießen Bauarbeiter auf Knochen. Laut Tierarzt Philipp Jettmar: Eindeutig Skelett eines Pferdes.

Von Stefan Obernberger. Erstellt am 16. Oktober 2014 (08:00)
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Symbolfoto

In der Wismayrstraße wurde am Donnerstag nicht schlecht gestaunt: Im Zuge von Grabungsarbeiten neben einem bekannten Reifenunternehmen stießen mehrere Bauarbeiter auf ein Skelett.

„Archäologie-Tierarzt“ gab endgültige Aufschlüsse

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Kriminaldienst, Stadtpolizei und der Polizeiamtsarzt Franz Hoheneder rückten schließlich an. Dann kam rasch die Entwarnung: Die Knochen eines Menschen waren es definitiv nicht. Dies konnte Hoheneder zweifelsfrei ausschließen. Also musste ein Veterinärmediziner gerufen werden.

Mit dem jungen Schwechater Tierarzt Philipp Jettmar (Foto links unten) hatten die Ermittler rasch einen Experten zur Stelle. Jettmar hat nämlich auch ein Archäologiestudium mit dem Schwerpunkt auf Tierknochen abgeschlossen.

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Es dauerte daher nicht lange, bis er einen Befund erhoben hatte: „Es handelte sich um ein Pferdeskelett, möglicherweise aus Zeiten des Zweiten Weltkrieges“, so Jettmar. Der Fall ist somit abgeschlossen.