Corona: Test-Angebot wird dünner

Die Nachfrage nach Antigen-Tests sinkt spürbar – Gemeinden im Bezirk Bruck schrauben Angebot zurück.

Erstellt am 21. Oktober 2021 | 05:47
Corona-Tests
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Foto: APA

Testen, testen, testen. Das war zum Jahresanfang das Motto rund um die Corona-Pandemie. „War“ ist in diesem Zusammenhang die passende Zeitform. Denn der große Ansturm auf die Schnelltest-Standorte ist mit dem Impffortschritt radikal abgeebbt.

In Summe fielen die Zahlen der Testwilligen um etwa 90 Prozent ab. In Schwechat, wo an zwei Standorten insgesamt acht Mal geöffnet ist, kommen im Wochenschnitt 1.300 Tests zusammen. Zum Vergleich: Im Frühjahr waren es rund 1.000 Testungen pro Tag.

Himberg bleibt „zumindest bis Weihnachten“ offen

Dennoch wird in jenen Teststraßen mit mehr als einem Testtag wie Schwechat, Bruck oder Himberg nichts am Angebot geändert – Letztere wird laut Bürgermeister Ernst Wendl (SPÖ) „zumindest bis Weihnachten“ offen halten. Andernorts wird hingegen massiv zurückgeschraubt. Oder teilweise sogar ganz aufgehört.

So wie etwa in Maria Lanzendorf, wo am Donnerstag der letzte Öffnungstag sein wird. Mittlerweile „zu wenig“ oder gar „keinen Bedarf“ für den doch hohen organisatorischen und administrativen Aufwand sehen aber auch Mannersdorf, Petronell-Carnuntum oder Hof – dort werden die Teststraßen allesamt mit Ende Oktober geschlossen. In Fischamend soll die Teststraße zumindest noch bis Mitte Dezember weitergeführt werden.

Andere Kommunen fahren ihr Angebot nur zurück. In Scharndorf fällt der Donnerstag-Termin ab November weg, getestet wird dann nur noch am Dienstag. „Viele, die bereits geimpft sind, meist ältere Menschen, lassen sich zur Sicherheit trotzdem testen“, so Bürgermeister Leopold Zwickeltstorfer (ÖVP). In Prellenkirchen wird ab nächstem Monat um 17.30 Uhr geschlossen – eine halbe Stunde früher als bisher.