Öko-Punkte für Schwechat sammeln. „Mitmachen ist die Devise“ – Schwechat ruft seine BürgerInnen auf, gemeinsam durch initiatives Verhalten Punkte auf der Zukunfts-Plattform zu sammeln.

Von Brigitte Wimmer. Erstellt am 23. September 2020 (04:01)
Umweltstadtrat Peter Pinka schenkt Bürgermeisterin Karin Baier frisches Leitungswasser ein. Stadtrat Marco Luksch freut sich darüber, denn auch dafür bekommt die Stadt ein paar „Changer Points“.
Stadtgemeinde

Es ist eine bestechende Idee. Einfach „fairen Kaffee“ trinken, in Unverpackt-Läden einkaufen, Öffis- statt Autofahren, Elektrogeräte recyceln oder aber auch initiativ Menschenrechte schützen oder sich für die Natur engagieren.

Mit den über 20 Aktionen im Online-Tool des Klima-Bündnisses kann jeder durch kleine Veränderungen im eigenen Alltag ein Zeichen für Nachhaltigkeit setzen.

SP-Jugend- und Digitalisierungsstadtrat Mario Luksch entdeckte die Plattform „Change for Future“ durch einen Freund und brachte die Idee in der Stadtgemeinde vor. Seit der Vorwoche ist Schwechat nun Mitglied und konnte schon 1.114 Punkte auf seinem Konto verbuchen. Zum Vergleich: Diesen Sonntag stand Wien noch mit 1.086 in der Liste und die oberösterreichische Hauptstadt Linz gerade mal mit 337 Punkten.

Jeder und jede Schwechaterin kann sogenannte „Changer Points“ sammeln. Bis 30. Oktober gibt es die Möglichkeit, sich auf der Plattform „Change for Future“ anzumelden, um gemeinsam mit der Stadt Schwechat den „Climate Star Award“ zu gewinnen.

SP-Bürgermeisterin Karin Baier zählt auf die umweltbewussten Mitbürger und -bürgerinnen ihrer Stadt. Laut dem Klima-Bündnis ist es ganz einfach: „Auf Change the Future registrieren, Aktionen auswählen, Changer Points sammeln und so Future Changer werden.“