„Check-in 3“ heißt nun „Terminal 3“. Durchbruch / Die Terminals 2 und 3 sind jetzt physisch miteinander verbunden, alle Übergänge sind zu 100 Prozent barrierefrei.

Von Benjamin Mühlbacher. Erstellt am 16. Juli 2014 (10:29)
So sieht der Übergang zwischen den Terminals 2 und 3 jetzt aus. Die Rampe auf der rechten Seite schafft 100 Prozent Barrierefreiheit.
NOEN, Mühlbacher
Erst hieß er Skylink, dann wurde er auf Check-in 3 umgetauft, jetzt heißt der modernste Teil des Flughafens Schwechat erneut anders. Anlässlich der Eröffnung der Barrierefreien Zugänge verkündete Flughafenvorstand Julian Jäger den neuen Namen: „Terminal 3“. „Wir haben das gesamte Terminal zu hundert Prozent barrierefrei gestaltet“, so Jäger, und „dafür wurden neue Schilder ohnehin notwendig. So haben wir uns Zusatzkosten erspart“, so Jäger weiter. Jetzt heißen alle Terminals des Airports tatsächlich wieder Terminal und auch das trägt zur besseren Orientierung der Fluggäste bei.

Neuer Übergang und besseres Leitsystem 

In 33 Sitzungen mit Behindertenverbänden wurden rund 150 Maßnahmen beschlossen, die das Weiterkommen am Flughafen für Menschen mit besonderen Bedürfnissen erleichtern sollen. „Das reicht von besseren Handgriffen und Absenkungen auf der Toilette, bis hin zu den neuen – deutlich kontrastreicheren – Schildern“, so Flughafenvorstand Günter Ofner. „Die Zusammenarbeit der Behindertenverbände war äußerst produktiv, wird wurden vom Flughafen sehr gut unterstützt“, zeigt sich auch Elmar Fürst von der Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen von den Neuerungen begeistert. „Der Flughafen Wien hat jetzt eines der weltweit besten Leitsysteme – nicht nur für Menschen mit besonderen Bedürfnissen“, so Fürst abschließend.