Kein Warten beim 2. Impf-Termin in Schwechat. Beim zweiten Impf-Durchgang, dieses Mal vom Schwechter Roten Kreuz organisiert, lief alles reibungslos.

Von Brigitte Wimmer und Susanne Müller. Erstellt am 21. April 2021 (05:55)
Gregor Novak und Maximilian van der Werf vom Roten Kreuz Schwechat waren bei der Impfstraße im Einsatz.
Wimmer, Wimmer

Wo man sich vor vier Wochen stundenlang anstellen musste, herrschte am Samstag gähnende Leere. Die zweite Impfstraße im Multiversum war dieses Mal vom Roten Kreuz Schwechat organisiert worden und klappte reibungslos.

Jene 938 Personen, die vor einigen Wochen ihre erste Impfung im Multiversum erhalten hatten, waren nun zum zweiten Pieks-Termin geladen. Konkret handelte es sich dabei um Personen, die älter als 65 waren oder zur Risikogruppe gehören. „Vor der 1. Covid-Impfung gab es sehr viele Rückfragen in unserer Beratungsstelle im RK Schwechat. Jetzt beim 2. Mal kannten fast alle schon den Ablauf“, meinte Bezirksrettungskommandant Michael Kirschka im NÖN-Gespräch.

Durchorganisiert war die Impfaktion dieses Mal minutiös. Alle 938 Personen waren nach dem Anfangsbuchstaben ihres Namens zeitlich eingeteilt. Für jeden Buchstaben war ein Zeitfenster von einer halben Stunde vorgesehen, nur für das „S“ war eine ganze Stunde anberaumt.

Die Impfkandidaten wurden per Mail vorab informiert. Der Aufklärungsbogen, den jeder Impfkandidat ausfüllen muss, lag am Eingang des Multiversums auf Tischchen bereit, konnte aber auch schon ausgefüllt mitgebracht werden.

20 Mitarbeiter des Roten Kreuzes betreuten die Impfstraße. Zusätzlich waren zehn Feuerwehrleute als Ordnungskräfte vor Ort. In einem Einbahnstraßensystem ging’s zuerst zur Registrierung, dann zum Aufklärungsgespräch mit dem Arzt, dann zum Impfen durch diplomiertes Krankenpersonal. Geimpft wurden bei den zwei Durchgängen im Multiversum nur Personen, die eine elektronische Gesundheitsakte (ELGA) besitzen. Nach der Impfung wurden die Personen angehalten, noch für 15 Minuten auf vorbereiteten Sesseln zu warten, für den Fall, dass jemand eine Impfreaktion zeigen würde, was allerdings weder dieses noch letztes Mal der Fall war.