Das Beste zum Schluss!. Das stimmgewaltige Quartett „Fräulein Kokett“ begeisterte zum Abschluss der Jazz-Reihe in Scheune. Mit dabei die Schwechaterin Bettina Krenosz.

Von Thomas Kozoil. Erstellt am 04. Juli 2014 (11:26)
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Fräulein Kokett: Lisa Prandstätter, Astrid Eder, Karin Bauer, Bettina Krenosz.
Es war eine gelungene Premiere der Gruppe „Fräulein Kokett“ zum Abschluss der Schwechater Jazz-Frühschoppen Reihe in der Felmayer-Scheune. Lisa Prandstätter, Astrid Eder, Karin Bauer und die in Schwechat lebende Bettina Krenosz bilden das stimmgewaltige Ensemble des Quartetts. Sie alle haben Gesang studiert, und es verbindet sie die merkliche Begeisterung für den Schlager der 50er und 60er Jahre.

Das Programm ist eine einzige Hit-Liste, denn ein Ohrwurm jagt den nächsten! Von „Ich will keine Schokolade“, bis über „Honolulu Strandbikini“, wird nichts ausgelassen. Die beliebten Evergreens sind jedoch nicht einfach gecovert, sondern vollkommen neu arrangiert, mit aufwendigen Jazz-Elementen gewürzt und für die vier unterschiedlichen Stimmlagen der Damen aufbereitet.

Bis auf den letzten Platz gefüllte Felmayer-Scheune

Begleitet werden die Sangeskünstlerinnen von Ryan Langer am Keyboard und Paul Schreitl am Bass. Bettina Krenosz? Lebensgefährte Wolfgang Dorer gibt den Takt am Schlagzeug an und unterstützt ebenfalls beim Arrangieren. Es ist aber nicht die Musik allein, die begeistert. Hier stimmt einfach das Gesamtpaket! Vom Make-up, bis zu den Vintage-Retro Kostümen der Damen, passt auch optisch alles zum Sound. Am Ende der Show war das Publikum, der bis auf den letzten Platz gefüllten Felmayer-Scheune, kaum noch auf den Plätzen zu halten und begeisterte „Zugabe-Rufe“ verabschiedeten die Künstlerinnen. Bei einem derartigen Auftakt, eines mit viel Herz und Können gestalteten Projekts, darf man hoffen, den „Fräulein Kokett“ bald wieder zu begegnen.