Grenzdiskussion: Tauziehen um Neu-Pischelsdorf. Ebergassing will sich das benachbarte Neu-Pischelsdorf von Götzendorf einverleiben.

Von Otto Havelka. Erstellt am 18. September 2019 (06:00)
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Gleich hinter der Ortstafel von Ebergassing befindet sich die Zufahrt nach Neu-Pischelsdorf. Der Ortsteil gehört aber zum fünf Kilometer entfernten Götzendorf. Nun will ihn Ebergassing übernehmen.

Es war eher eine Randbemerkung, mit der SP-Bürgermeister Roman Stachelberger bei der Bürgerversammlung am vergangenen Mittwoch für Aufsehen sorgte: Er könne sich „gut vorstellen“, den Götzendorfer Ortsteil „Neu-Pischelsdorf in die Gemeinde Ebergassing zu übernehmen.“

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SP-Bürgermeister Roman Stachelberger (Ebergassing) spitzt auf Neu-Pischelsdorf.

Stachelbergers Expansionsgelüste scheinen auf den ersten Blick schlüssig: Neu-Pischelsdorf ist mit seinen rund 150 Hauptwohnsitzen praktisch eine Randsiedlung von Ebergassing. Sie ist an das Kanal- und Wasserleitungsnetz Ebergassings angeschlossen, die Kinder gehen in Ebergassing zur Schule und in den Kindergarten, die Bewohner gehen in Ebergassing einkaufen und zur Kirche.

Frisch
VP-Bürgermeister Kurt Wimmer (Götzendorf): Reden kann man über alles.“

Formal gehört Neu-Pischelsdorf aber zum rund fünf Kilometer entfernten Götzendorf. Dort ist das zuständige Gemeindeamt, dort schlagen auch die Wahlstimmen zu Buche.

Wie sich Stachelberger das im Detail vorstellt und was Götzendorf dazu sagt, das lesen Sie in der Printausgabe der Schwechater NÖN oder im E-Paper.

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