Säbelrasseln auf der Huber-Deponie. Der Konflikt zwischen dem Deponie-Unternehmen Huber und der Gemeinde spitzt sich zu. Es wird mit Millionen-Klagen gedroht.

Von Otto Havelka. Erstellt am 10. Mai 2017 (05:55)
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Die Gemeinde Ebergassing wirft der Firma Huber unrechtmäßig auf einem Gemeindegrundstück der Deponie in Wienerherberg geschüttet zu haben.
Anton Hietz

„Wenn die Gemeinde keinen Vertrag unterschreibt, dann werden wir eben auf Schadenersatz klagen. Und da geht’s dann schnell um Millionen-Beträge“, droht Werner Dax, seit wenigen Monaten Anwalt der Deponie-Firma Huber.

Der Adressat der Botschaft, SP-Bürgermeister Roman Stachelberger, sieht einer solchen Klage „gelassen entgegen“. Es liege nur an der Firma Huber, den Vertrag zu unterschreiben.

Knackpunkt in der Geschichte: Huber will im Rahmen eines geplanten Golfplatz-Projektes zusätzlich Erdaushub auf seiner Deponie in Wienerherberg lagern – auch auf Gemeindegrund. Über Pachtzahlungen und Entgelte für Schüttungen herrscht prinzipiell Einverständnis. Die Gemeinde will jedoch eine Sicherstellung von 150.000 Euro im Vertrag verankert wissen, für den Fall, dass das Projekt nichts wird.

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