First Responder sind für Notfälle gerüstet

Drei „First Responder“ im Ort sollen im Notfall für eine schnellere Erstversorgung von Patienten sorgen.

Erstellt am 02. Juni 2018 | 04:32
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VP-Bürgermeister Markus Plöchl (li.), SP-Gemeinderat Helmut Tomek (hinten) und Gemeindearzt Samir Tillawi (re.) mit den „First Respondern“ Damir Hajrudi, Martin Kiszelicska und Florian Wödl.
Foto: Havelka

Am 1. Juni nimmt in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz und Gemeindearzt Samir Tillawi ein „First Responder“-Team seinen Betrieb auf.

„First Responder“ sind ehrenamtliche Mitarbeiter des Rettungsdienstes, die alarmiert werden, wenn Rettungskräfte nach einem Notruf über 144 länger als fünf Minuten zum Einsatzort brauchen. Da die Notfallsanitäter vor Ort wohnen, können sie im Notfall bis zum Eintreffen der Rettung oder des Notarztes mitunter lebensrettende Sofortmaßnahmen durchführen.

Aktuell besteht das Enzersdorfer „First Responder“-Team (das auch für Margarethen zuständig ist) aus drei Sanitätern. Sie sind mit umfassender Ausrüstung – vom Beatmungsbeutel über Verbands- und Schienenmaterial bis zu Medikamenten und Infusionen – ausgestattet. Ab Herbst soll laut VP-Bürgermeister Markus Plöchl auch in Margarethen ein „First Responder“ stationiert sein. Zusätzlich wurde in der Rosengasse 15 ein vierter Standort eines Defibrillators eingerichtet. Drei weitere Defis gibt es in Margarethen.