Neues Auto ab 2022 für Moosbrunner Feuerwehr. Feuerwehr und Gemeinde übernehmen jeweils rund 140.000 Euro.

Von Max Stepan. Erstellt am 01. August 2020 (05:22)
Das neue Hilfeleistungslöschfahrzeug wird von Gemeinde und Feuerwehr bezahlt und soll im Jahr 2022 geliefert werden.
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Seit mehr als 30 Jahren setzt die Freiwillige Feuerwehr bei Einsätzen auf ihr Rüstlöschfahrzeug (RLF). Nach drei Jahrzehnten ist das Fahrzeug jedoch in die Jahre gekommen. Gemeinsam mit der Gemeinde kam man zum Schluss, der Feuerwehr ein neues Auto zur Verfügung zu stellen. Geplant ist, das alte RLF in den nächsten Jahren auszumustern und bis spätestens 2022 gegen ein Neues auszutauschen.

Der Beschluss dazu wurde in der vergangenen Gemeinderatssitzung gefällt. Die Mandatare von ÖVP und SPÖ entschieden einstimmig ein Hilfeleistungslöschfahrzeug 2 (HLF) anzukaufen. Auch Vertreter der Feuerwehr waren bei der Sitzung anwesend und brachten ihre Vorstellungen zum Ausdruck: „Seit 1989 ist unser Fahrzeug nun im Einsatz. Es wird an der Zeit, ein neues Fahrzeug anzuschaffen“, erklärte etwa Oberverwalter Richard Herbsthofer. Vonseiten der Gemeinde ist man derselben Meinung: „Die Feuerwehr benötigt dementsprechende Ausrüstung, um ihre Einsätze weiterhin ausführen zu können“, schilderte Bürgermeister Paul Frühling (ÖVP).

Der Preis für das neue HLF beläuft sich auf 410.000 Euro, da das Land Niederösterreich jedoch die Mehrwertsteuer erstattet und die Gemeinde auch eine Förderung erwartet, stehen am Ende 280.000 Euro auf der Rechnung. Geplant ist, dass sich Gemeinde und Feuerwehr die Kosten zur Hälfte teilen: „Die Feuerwehr leistet hier einen großen finanziellen Beitrag“, betonte Frühling. Zu dem Thema ist demnächst eine Mitgliederversammlung der Feuerwehr geplant: „Wir werden die ganze Mannschaft über das geplante Vorhaben informieren“, erklärte Kommandant-Stellvertreter Christian Karrer.