43-Jähriger nach Einbrüchen in Bayern auf Flughafen Wien festgenommen

Erstellt am 27. Januar 2022 | 16:02
Lesezeit: 2 Min
Flughafen Wien Symbolbild
Flughafen Wien
Foto: Flughafen Wien AG
Auf dem Flughafen Wien in Schwechat (Bezirk Bruck a. d. Leitha) ist ein 43 Jahre alter mutmaßlicher Einbrecher festgenommen worden.
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Der norwegische Staatsbürger soll an sieben Coups in Bayern beteiligt gewesen sein, berichtete das Polizeipräsidium Oberbayern Süd am Donnerstag in einer Aussendung. Nun wartet der Beschuldigte auf seine Auslieferung nach Deutschland. Umfangreiche Ermittlungen zu Komplizen und Hintermännern liefen, wurde betont.

Konkret soll der 43-Jährige gemeinsam mit weiteren Kriminellen drei Einbrüche in Bankfilialen in Südbayern begangen haben. Weiters werden vier Wohnungseinbrüche im Raum Starnberg in Oberbayern mit dem norwegischen Staatsbürger in Zusammenhang gebracht.

Handschellen klickten in Schwechat

In Schwechat klickten die Handschellen für den Beschuldigten am vergangenen Montag. Der Mann war von Oslo über Wien in seine frühere Heimat Pristina unterwegs gewesen. Im Rahmen einer grenzpolizeilichen Überprüfung fiel auf, dass sich der Norweger mit falschen Personalien ausweisen und über seine wahre Identität hinwegtäuschen wollte. Später stießen die Beamten dann auf einen vorliegenden EU-Haftbefehl.

Wie auch die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstag berichtete, kam es in Südbayern in den vergangenen Monaten zu mehr als 30 Einbrüchen in Bankfilialen. Meist seien die Täter zwar erfolglos geblieben, dennoch belaufe sich das Diebesgut auf Bargeld im mittleren sechsstelligen Eurobereich.

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